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Spuren

Novemberpogrom 1938: der Elmshorner Synagogenbrand – vermutliche Täter werden zehn Jahre später freigesprochen

Der 9. November 1938 in Kiel: Gegen 23.20 Uhr klingelt beim Stabsführer der SA-Gruppe Nordmark, Carsten Vollquardsen das Telefon. SA-Obergruppenführer und Kiels Polizeipräsident Meyer-Quade gibt telefonisch für Schleswig-Holstein das Startsignal für den bis dahin schwersten Angriff gegen Juden und jüdische Einrichtungen. Meyer-Quade und Gauleiter Hinrich Lohse waren zum Gedenken an den Hitler Putsch vom 9. […]

Stolpersteine in Elmshorn: James Philipp – in hohem Alter deportiert und ermordet

HIER WOHNTE JAMES PHILIPP JG. 1872 DEPORTIERT 1943 THERESIENSTADT ERMORDET 18.10.1943   Die Patenschaft für den Stolperstein übernehmen die SchülerInnen des Leistungskurs Geschichte der Bismarckschule Schule Elmshorn mit ihrer Lehrkraft Steffen Münster. Am 12.1.1872 bekamen Carl Philipp und Rieke Hertz die Zwillinge Henry und James, die am 20.1.1872 beschnitten wurden. Henry Philipp wurde nur drei […]

Stolpersteine in Elmshorn: Henriette und Ilse Lippstadt – deportiert und ermordet

HIER WOHNTE HENRIETTE LIPPSTADT GEB. ROTHGIESSER JG. 1872 DEPORTIERT 1942 THERESIENSTADT ERMORDET 15.11.1943 Die Patenschaft für den Stolperstein für Henriette Lippstadt übernimmt die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Bismarckschule mit ihren Lehrkräften Thorsten Mann und Wiebke Hildebrandt. Henriette Lippstadt wurde am 8.8.1872 als Henriette Rothgiesser in Hamburg geboren. Sie wurde Jettchen […]

Cornel Ferdor Ingus – eine Spur von Auschwitz nach Pinneberg

Cornel Ferdor Ingus wurde am 25.10.1888 in Wien/Österreich geboren [1]In der Mail an dem Verfasser dieser Spur vom 13.12.2024 von der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG), wird erklärt, dass zu Cornel Ingus im Archiv des IKG keinen Eintrag gefunden wurde, … Weiterlesen. Seine Eltern waren vom jüdischen Glauben zum Christentum konvertiert. Cornel Ingus arbeitete als Bankangestellter. Im […]

Antisemitismus: Ausschaltung und „Arisierung“ der Firma Max Meyer und das Parteiaussschlußverfahren gegen Geschäftspartner Paul Heller

Die Hinweistafel „Verfolgung in Elmshorn“ am Rathaus weist auf die „Arisierung“ Elmshorner Geschäfte und Unternehmen durch den NS-Staat hin. Ab Januar 1933 begann überall die Verfolgung, Misshandlung und Vernichtung von Menschen aus politischen, rassischen, religiösen  und ideologischen Gründen durch den NS-Staat. Auch in Elmshorn. Die Büromaterialien- und Papier-Großhandlung des jüdischen Elmshorner Bürgers Max Meyer wurde […]

17. Februar 1949 – städtisches Krankenhaus Elmshorn: Entnazifizierungsausschuss entlastet Dr. Franz Lucas, späterer Hauptangeklagter im Auschwitzprozess  

„Herrn Dr. med. Franz Lucas, geb. 15.9.11 Anschrift: Elmshorn, städtisches Krankenhaus wird gem. §7 des Gesetzes zur Fortführung und zum Abschluß der Entnazifizierung bestätigt, dass er keinerlei Bindungen zur NSDAP oder ihren Gliederungen hatte und von dem Gesetz zur Fortführung und zum Abschluß der Entnazifizierung nicht betroffen ist.“ [1] Bild1   Im Fragebogen des Military […]

Die Verbrechen des  Hamburger Reserve-Polizeibataillon 101 im zweiten Weltkrieg und die Beteiligung des Kurt Dreyer aus Wedel

8. Juni 1965: Die widerwillige Vernehmung des Kurt Dreyer durch Amtsgerichtsrat Kröger in Wedel 8.6.1965, Amtsgericht Wedel, Gorch-Fock-Straße 9: „Aus dem Offizierslehrgang in Dresden kam ich im April 1942 als Leutnant der Schutzpolizei der Reserve nach Hamburg zur Polizeibehörde. Hier wurde ich kurz vor dem Ausrücken dem Reservepolizeibataillon 101 als Führer des sogen. `schweren Zuges´ […]

Gustav Falkenstein (1866-1943)

Die alte Brennerei in Tornesch, im Volksmund „De Sprit“ genannt, wurde 1900 von einem Hamburger Konsortium übernommen, zu dem auch Louis Saulmann und Gustav Falkenstein gehörten („Brennerei-und Presshefefabrik Tornesch GmbH“). Diese Fabrik wurde ein rasch florierendes Unternehmen (chemische und pharmazeutische Produkte); 1919 waren 50 Arbeiter zu einem hohen sozialen Standard dort beschäftigt (bereits 1914 wurde […]

Das Versteck der „Halbjüdin“ Eva Hirche

In der Ellerauer Straße, direkt an der Gronau, befand sich der landwirtschaftliche Hof von Hans Micheelsen.[1]Verlag A. Beig (Hg.): Adressbuch für Pinneberg und Umgegend. Pinneberg 1935/36. Verlag Heinrich Buschmann (Hg.): Heimat-Adressbuch Landkreis Pinneberg. Ausgabe 1959. München 1959. Micheelsen gehörte zu dem rechtsbürgerlichen Milieu der Landgemeinde Quickborn. Er war im Vorstand des örtlichen Landwirtschaftlichen Vereins[2]Pinneberger Tageblatt, […]

Aufforderung der Gestapo zur „amtsärtzlichen Untersuchung“
Veröffentlicht am 18. Dezember 2014 und aktualisiert am 8. Januar 2021

Staatsarchiv Hamburg, 351-11 Amt für Wiedergutmachung/31550

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