Stele für Paul Warnecke ist endlich da

Nun ist es endlich soweit. Am 11. Juni 2019 wurde im Quickborner „Birkenwäldchen / Dorotheenpark“ eine Stele für den am 5.3.1933 ermordeten jungen Kommunisten Paul Warnecke im Beisein von Bürgermeister Köppl und dem Quickborner Geschichtsforscher Jörg Penning enthüllt und eingeweiht. Damit knüpften die Stadt und die „Arbeitsgruppe Paul Warnecke“ innerhalb des Trägervereins Henri-Goldstein-Haus e.V. an […]

Das Versteck der „Halbjüdin“ Eva Hirche

In der Ellerauer Straße, direkt an der Gronau, befand sich der landwirtschaftliche Hof von Hans Micheelsen. Micheelsen gehörte zu dem rechtsbürgerlichen Milieu der Landgemeinde Quickborn. Er war im Vorstand des örtlichen Landwirtschaftlichen Vereins und zählte zu den langjährigen Mitgliedern des Kriegervereins. In der Zeit des Nationalsozialismus gehörte sein Hof zu den 72 Erbhöfen in Quickborn, […]

Gedenktafel für den ermordeten KZ-Häftling Josef Tichy

Der Todesmarsch aus dem Polizeigefängnis Hamburg-Fuhlsbüttel (Kola-Fu) ins Arbeitserziehungslager Nordmark in Kiel-Hassee im April 1945 ist immer noch ein dunkles Kapitel deutscher und schleswig-holsteinischer Geschichte. Mitten durch die Ortschaften und auf den Landstraßen Schleswig-Holsteins wurden wenige Tage vor Ende des 2. Weltkrieges vom 12. – 15. April 1945 ca. 800 Häftlinge von SS-Leuten von Hamburg […]

Beckersberggelände

Bis heute wird am Volkstrauertag auf dem Beckersberggelände den Toten der Weltkriege gedacht. Seit 2000 steht hier ein Stein in Gedenken an die Opfer von Gewalt und Willkür. Zuvor aber auch danach gab es immer wieder Kritik am Ort des Gedenkens, ist das Beckersberggelände doch in den 1930er Jahren im Geist des Nationalsozialismus errichtet worden. […]

Stolperstele Familie Strauss

Der Buchbindemeister Emmanuel Strauss war Veteran des Ersten Weltkriegs und lebte in dem Haus im Langen Kamp mit seiner Familie ab den 1930er Jahren. Strauss kam 1938 ins KZ Sachsenhausen und musste später Zwangsarbeit im Hamburger Hafen leisten. Im Februar 1945 wurde er ins KZ Theresienstadt deportiert, nach dem Krieg gelang es ihm nicht, wieder […]

Stolperstele Alfred Stern

Alfred Stern war jüdischer Abstammung und Krankenpfleger im Krankenhaus Ochsenzoll. Sein Haus, vor dem heute die Stolperstele steht, musste er schon bald nach dem Kauf im Jahr 1935 wieder abgeben. Stern wurde im November 1938 ins KZ Sachsenhausen deportiert und nach Rücksprache mit seinem Arzt wieder freigelassen. Im Februar 1945 kam er ins KZ Theresienstadt, […]

Stolperstele Brüderhof (Beim Brüderhof)

Auf dem Brüderhof bereiteten sich ab 1934 junge Juden auf die Auswanderung nach Palästina vor. Die zionistische Jugendorganisation Hechaluz, hebräisch für „Der Pionier“ unterhielt die landwirtschaftliche Ausbildungsstätte, der Brüderhof selbst gehörte wie heute noch zum Rauhen Haus und war an einen Landwirt verpachtet. Einigen der jungen Juden gelang die Auswanderung, andere flohen, als die Nazis […]

Gedenkstätte KZ Wittmoor

Gedenkstätte KZ Wittmoor (Fuchsmoorweg) Stolperstele KZ Wittmoor (Segeberger Chaussee 308) Das KZ Wittmoor gehört zu den sogenannten frühen KZ, in denen die Nationalsozialisten kurz nach ihrer Machtübernahme politische Gegner inhaftierten. Das KZ Wittmoor im heutigen Norderstedter Stadtteil Glashütte nahm Häftlinge aus Hamburg auf. Es war eines der ersten KZ und bestand von April 1933 bis […]

Karl Schröter (1892-1949), Ortsgruppenleiter (OGL) der NSDAP in Uetersen 1935-1939

Christian August Carl Schröter wurde am 25. August 1892 in Elberfeld[1], jetzt Wuppertal, geboren. Seine Eltern waren Karl Schröter und Emilie Schröter, geb. Großkopf; beide zuletzt wohnhaft in Berlin[2]. Als allgemeine Schulbildung hat Schröter selbst (1934) „Mittelschule“ angegeben. Als Berufsausbildung hat er „Gärtner, Landwirt und Kaufmann“ und als Berufsstellung „behördlicher Hilfsangestellter“ genannt[3]. Schröter war verheiratet […]

Karl Voß (1888-1980), Oberpostmeister, Ortsgruppenleiter (OGL) der NSDAP in Uetersen 1939-45, der sich ahnungslos gibt

Lebenslauf aufgrund eigener Angaben Karl Johann Heinrich Voß wurde am 27. Februar 1888 in Tondern als Sohn des Maurermeisters Johann Voß und dessen Frau Christine, geb. Andersen, geboren. Er besuchte nach eigenen Angaben die Mittelschule in Tondern und trat 1905 in den mittleren Postdienst ein. Seit dem 1. Oktober1937 wohnte er bis zu seiner Verhaftung […]