Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus auf dem (Neuen) Friedhof in Uetersen

Der Gedenkstein wurde 1973 von der Stadt Uetersen in Auftrag gegeben. Es ist heller grauer Granit als Breitstein.[1] Er trägt die Inschrift: „Den Opfern des Nationalsozialismus 1933    1945 Johann Britten   Arthur Sorg Wilhelm Vollstedt Unrecht brachte uns den Tod Lebende erkennt Eure Pflicht“   Dieser Gedenkstein erinnert an Johann Britten (1904-1945), Arthur Sorg (1901-1937) und […]

Gedenktafel für die ermordeten KZ-Häftlinge Josef Beck und Hugo Kockendörfer

Der Todesmarsch aus dem KZ-Hamburg-Fuhlsbüttel ins „Arbeitserziehungslager Nordmark“ in Kiel-Hassee vom April 1945 ist immer noch ein dunkles und wahrscheinlich nie endgültig bewältigtes Kapitel deutscher und schleswig-holsteinischer Geschichte. Mitten durch die Städte und Dörfer und auf den Landstraßen Schleswig-Holsteins wurden an die 800 hungrige, unzureichend gekleidete Menschen von einem Ort des Grauens zum anderen getrieben. […]

„Voll und ganz hinter dieser Regierung“ – der Kampfgenossen- und Kriegerverein Quickborn

In der Landgemeinde Quickborn war ein verhältnismäßig großes Vereinsangebot vorhanden. Abzüglich der gewerkschaftlichen und Parteinebenorganisationen ließen sich in den 1920/30er Jahren 33 örtliche Vereine feststellen. Eine der großen und im bürgerlichen Milieu im hohen Maße anerkannten Vereine hiervon war der Kampfgenossen- und Kriegerverein. Sein Vereinslokal war „Schmidts Gasthof“ in der Kieler Straße. Die Anfänge der […]

Eine „Hitler-Eiche“ in Quickborn

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde am 1. Mai 1933, dem „Tag der nationalen Arbeit“,  in vielen Orten zur Ehrung des neuen Reichskanzlers eine „Hitler-Eiche“ gepflanzt. Auch in Quickborn fand dieses im Rahmen einer großen Zeremonie statt. Als Standort für die Eiche wählten die Nationalsozialisten eine Stelle vor dem Gemeindehaus in der Marktstraße, ein damals […]

KZ-Außenlager Langenhorn

Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen bei den Rüstungsbetrieben in Hamburg-Langenhorn Einleitung Das KZ-Außenlager Langenhorn war eines der über 80 Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme. Das Hauptlager in Neuengamme wurde im Dezember 1938 auf dem Gelände und in den Gebäuden einer ehemaligen Ziegelei errichtet, um für die nationalsozialistische Stadtplanungen das Baumaterial anfertigen zu lassen. Vorerst diente es noch als […]

Stele für Paul Warnecke ist endlich da

Nun ist es endlich soweit. Am 11. Juni 2019 wurde im Quickborner „Birkenwäldchen / Dorotheenpark“ eine Stele für den am 5.3.1933 ermordeten jungen Kommunisten Paul Warnecke im Beisein von Bürgermeister Köppl und dem Quickborner Geschichtsforscher Jörg Penning enthüllt und eingeweiht. Damit knüpften die Stadt und die „Arbeitsgruppe Paul Warnecke“ innerhalb des Trägervereins Henri-Goldstein-Haus e.V. an […]

Das Versteck der „Halbjüdin“ Eva Hirche

In der Ellerauer Straße, direkt an der Gronau, befand sich der landwirtschaftliche Hof von Hans Micheelsen. Micheelsen gehörte zu dem rechtsbürgerlichen Milieu der Landgemeinde Quickborn. Er war im Vorstand des örtlichen Landwirtschaftlichen Vereins und zählte zu den langjährigen Mitgliedern des Kriegervereins. In der Zeit des Nationalsozialismus gehörte sein Hof zu den 72 Erbhöfen in Quickborn, […]

Gedenktafel für den ermordeten KZ-Häftling Josef Tichy

Der Todesmarsch aus dem Polizeigefängnis Hamburg-Fuhlsbüttel (Kola-Fu) ins Arbeitserziehungslager Nordmark in Kiel-Hassee im April 1945 ist immer noch ein dunkles Kapitel deutscher und schleswig-holsteinischer Geschichte. Mitten durch die Ortschaften und auf den Landstraßen Schleswig-Holsteins wurden wenige Tage vor Ende des 2. Weltkrieges vom 12. – 15. April 1945 ca. 800 Häftlinge von SS-Leuten von Hamburg […]

Beckersberggelände

Bis heute wird am Volkstrauertag auf dem Beckersberggelände den Toten der Weltkriege gedacht. Seit 2000 steht hier ein Stein in Gedenken an die Opfer von Gewalt und Willkür. Zuvor aber auch danach gab es immer wieder Kritik am Ort des Gedenkens, ist das Beckersberggelände doch in den 1930er Jahren im Geist des Nationalsozialismus errichtet worden. […]

Stolperstele Familie Strauss

Der Buchbindemeister Emmanuel Strauss war Veteran des Ersten Weltkriegs und lebte in dem Haus im Langen Kamp mit seiner Familie ab den 1930er Jahren. Strauss kam 1938 ins KZ Sachsenhausen und musste später Zwangsarbeit im Hamburger Hafen leisten. Im Februar 1945 wurde er ins KZ Theresienstadt deportiert, nach dem Krieg gelang es ihm nicht, wieder […]