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Judenverfolgung

Jetta Husmann nimmt sich nach einem Evakuierungsbefehl 1942 das Leben

Letzter Wohnort der Jüdin Jetta Husmann in der Bahnhofstraße 28   Jetta Husmann , geb. 30.11.1872, hatte hier ein Textilgeschäft. Am 17.Juli 1942 erhielt sie den Evakuierungsbefehl und nahm sich einen Tag später das Leben.

Zivilcourage: Elisabeth Ruhmann (1911-1978), geb. Mohr

Elisabeth Ruhmann wuchs in einem christlich geprägten Elternhaus in Hamburg-Borgfelde auf. Nach dem ersten schweren Bombenangriff auf Hamburg im Sommer 1943 zog Elisabeth mit ihren beiden Kindern umgehend nach Tornesch ins Esinger Moor zu ihrer Stiefschwester. Mit dem deutlichen Bewusstsein, in welche Gefahr sie sich brachte, versteckte Frau Ruhmann nach dem Sommer 1944 eine jüdische […]

Anzünden eines jüdischen Wochenendhauses im Pastorendamm durch örtliche SA und SS 1939

Die Jüdin Anna Jacoby, geb. Badura (Jahrgang 1878) hat 1933 ein Grundstück und Haus in Tornesch gekauft. Die Witwe war Mutter von vier Kindern. Anna Jacoby wurde 1939 zum Verkauf gezwungen und lebte nach dem Krieg in Hamburg. Parzellen von Anna und Alice Jacoby (Stenotypistin in Hamburg) lagen laut Grundbuch benachbart im heutigen Pastorendamm. Im […]

Gedenktafel Standort ehemaliges Rathaus

Im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Tornesch. Ab Januar 1933 begann überall in Deutschland die Unterdrückung und Verfolgung von Menschen aus politischen, rassischen, religiösen und ideologischen Gründen durch die Nationalsozialisten. Auch in Tornesch. Unter anderem wurden politisch unerwünschte Abgeordnete aus der SPD und dem Bürgerblock 1933/34 aus der Gemeindevertretung gedrängt. Mitglieder der KPD […]

Gedenktafel Brennerei

Im Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Tornesch. Dies ist das 1914 errichtete ehemalige Laborgebäude der „Brennerei & Presshefefabrik Tornesch“. Seit 1900 war die Firma im Besitz von jüdischen Hamburger Kaufleuten. Im Zuge der Reichspogromnacht am 9. November 1938 wurden die jüdischen Gesellschafter und Geschäftsführer der Brennerei am Betreten ihres Werkes gehindert und verhaftet. […]

Alfred Oppenheim

Alfred Oppenheim wurde am 13.Mai 1897 als Sohn des Kaufmanns und Lederfabrikanten Julius Oppenheim und dessen Frau Emma Oppenheim, geb. Sternberg, verwitwete Jülich in Elmshorn geboren. Er war ein Enkel des in Schleswig-Holstein sehr bekannten Selig-Nathan Oppenheim, der im Krieg von 1848/51 die Goldene Medaille bekam, die ausser ihm nur noch vier andere Personen erhielten. […]

Adele Elsa Stoppelmann

Erinnert werden soll hier an die Familie Stoppelmann. An die Mutter, Adele-Elsa und an Hans Daniel, jüngster Sohn dieser fünfköpfigen Elmshorner Familie, die dem jüdischen Glauben angehörte. Geboren am 30. Oktober 1912, lebte er zusammen mit seinen beiden Brüdern Richard (geboren am 22. Februar 1910) und Max Heinz (geboren am 24. Januar 1908) sowie seinen […]

Hans-Daniel Stoppelmann

Erinnert werden soll hier an die Familie Stoppelmann. An die Mutter, Adele-Elsa und an Hans Daniel, jüngster Sohn dieser fünfköpfigen Elmshorner Familie, die dem jüdischen Glauben angehörte. Geboren am 30. Oktober 1912, lebte er zusammen mit seinen beiden Brüdern Richard (geboren am 22. Februar 1910) und Max Heinz (geboren am 24. Januar 1908) sowie seinen […]

Georg Rosenberg

Georg Rosenberg führte bis 1926 einen Papiergroßhandel in der Kirchenstraße 4. Dieser war von seinem Vater Alexander Rosenberg im September 1883 als kleines Ladengeschäft am Markt gegründet worden. Er selbst wurde am 9. Juni 1886 als erster Sohn von Alexander und Amalie Rosenberg in Elmshorn geboren. Nach seinem Abschluss an der Bismarckschule im Jahre 1902 […]

John Hasenberg

Geboren am 8. Oktober 1892 in Neumünster als eines von sieben Kindern des jüdischen Ehepaares Henny Hasenberg (geb. Lippstadt) und Julius Hasenberg, zog John Hasenberg gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit seiner Familie nach Elmshorn, wo sein Vater in der Kirchenstraße 40 eine Immobilienfirma betrieb. John ging von 1902 bis 1909 auf die Bismarckschule und […]