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Euthanasie

Von der NS-„Euthanasie“ zum Facharzt in Uetersen: der Mediziner Dr. Kurt Borm (1909-2001)

An diesem Ort erfährt man etwas über das Unrecht, das in der Nazi-Zeit geschah. Hier wohnte nach dem Krieg ein Arzt, der in der Nazi-Zeit an der Tötung von psychisch kranken, geistig und körperlich behinderten Menschen beteiligt war. Er war von 1945 bis 1962 im (städtischen) Krankenhaus beschäftigt. In den Beerdigungsregistern der Kirchengemeinde finden sich […]

Franz Hinrich Borchert (1912-1937)

Franz Hinrich Borchert wurde am 17.3.1912 in Altona geboren. Er war ein Wedeler Arbeiter. Mit seiner Frau Johanna Helene Luise, geb. Tobies, wohnte er in der damaligen Hörnstraße Nr. 1, der heutigen Rudolf-Höckner-Straße. Am 4.9.1936 wurde er wegen seiner Epilepsie in die Heilanstalt Neustadt eingeliefert und verstarb dort, kein halbes Jahr später mit 24 Jahren […]

Helene Johannsen (1879-1941/42) – Schlosskamp 31 (Roggenhof 5)

Helene Johannsen wurde mit dem Namen Struckmeyer am 7.12.1879 in Wedel geboren. Ihre Eltern besaßen eine Schlachterei und einen noch bekannteren Gasthof in der Mühlenstraße in Wedel. Als sie 18 Jahre alt ist, lernt sie Theodor Johannsen kennen. 1899 heiratet sie den Kolonialwaren-Großhändler, der ab 1915 eine Nährmittelfabrik in der Hafenstraße betrieb. Er war ein […]

Dr. Friedrich Ofterdinger

Dr. Friedrich Ofterdinger, geb. 16.Mai 1896 in Rellingen Das Tabea-Krankenhaus in Blankenese preist sich an mit einem „Loblied“ von 1940, ausgesprochen von Dr. Friedrich Ofterdinger. „Ich glaube, daß all‘ die Liebe und Mühe, die in dieses Schmuckkästchen von Krankenhaus eingebaut sind, sich zweifellos auswirken werden auf die Patienten. Denn wer hier auf diesem schönen Fleckchen […]

WETTBEWERBSBEITRAG: Zeitzeugenbericht über Anna Wieneg aus Horst

Anna Wieneg wurde am 18. Februar 1870 in Rothenmeer bei Wilster geboren. In erster Ehe hatte sie acht Kinder, wovon sieben in frühester Jugend starben. Ihr Ehemann starb 1911 an Tuberkulose. 1914 heiratete sie erneut. Ihr ältester Sohn fiel 1917 im Alter von 29 Jahren im Ersten Weltkrieg. Vom 9. Juni bis 10. August 1923 […]

„…durch einen sanften Tod erlöst“ – Paul Thomsen und die Krankenmorde in der Gauheilanstalt Tiegenhof

Dem nationalsozialistischen Rassenwahn fielen nicht nur „artfremde“, nicht zum deutschen Volk gezählte Personen, wie Juden oder Roma und Sinti, zum Opfer, sondern ebenfalls Deutsche, die aufgrund ihrer körperlichen, geistigen oder seelischen Verfassung nicht dem „arischen Ideal“ entsprachen und die wegen ihrer individuellen Einschränkungen und ihres erhöhten Betreuungsaufwandes für die „Volksgemeinschaft“ eine „Belastung“ darstellten. Anstatt hilfebedürftigen […]

Ein Grab auf dem Nordfriedhof und der Krankenmord in Meseritz-Obrawalde

Am 26. November 1943 wurde unter Mitwirkung von Pastor Metzendorf jun. auf dem Quickborner Nordfriedhof eine junge Frau beerdigt, die ursprünglich aus Hamburg stammte. Dass die Beisetzung der Katholikin Anita Schönberger, die nur das 30. Lebensjahr erreichte, in Quickborn stattfand, ist wahrscheinlich mit dem Wohnortswechsel des Bruders Franz Schönberger zu erklären, der vermutlich kriegsbedingt von […]

Eintragung im Beerdigungsregister

26. November 1943
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Friedhofsverwaltung Quickborn, Beerdigungsregister 1899-1961

Eine Heirat unter Vorbehalt

Die Schutz-Staffel (SS) wurde 1925 mit dem Ziel gegründet, Adolf Hitler unter Einsatz des eigenen Lebens vor Angriffen von Feinden zu schützen. Später erweiterte sich die Aufgabenstellung zu einem Polizeidienst der NSDAP, der über Gegner in und außerhalb der Partei vorgehen sollte. Die SS war zunächst an die SA angegliedert und wurde unter Leitung des […]

Martha Weidmann – Opfer der „Euthanasie“

Der Stolperstein für Martha Weidmann HIER WOHNTE MARTHA WEIDMANN GEB. JAEKEL JG. 1902 SEIT 1933 PATIENTIN IN VERSCHIEDENEN HEILANSTALTEN „VERLEGT“ 22.6.1943 HADAMAR ERMORDET 2.7.43   Martha Weidmann, geborene Jaekel, erblickte als Kind einer Arbeiterfamilie am 18. Juni 1902 in Altona das Licht der Welt. Mit 26 Jahren heiratet sie den Schneider Alfred Weidmann, der in […]