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Arbeiterbewegung

Stolperstein für Wilhelm Peetz

Wilhelm (Otto) Peetz geboren: 25.02.1892 (Gut) Birkenmoor gestorben: 03.10.1935 „Krankenhaus Sögel“ – laut Akte! Misshandelt und an den Folgen verstorben KPD Mitglied Verhaftungsgrund: „Vorbereitung zum Hochverrat“ Wilhelm Peetz war Mitglied der KPD und beteiligte sich aktiv am Antifaschistischen Widerstand in Elmshorn und Umgebung, so auch weiterhin im Jahre 1933, als die KPD auch in die […]

Stolpersteine für zwei Spanienkämpfer: Ludwig Otto und Emil Seemann

Einleitung „Unglücklich das Land, das Helden nötig hat“ (Bertolt Brecht) In den 1930er Jahren war Spanien ein Land das Helden nötig hatte. Nach dem Putsch General Francos machten sich Menschen aus ganz Europa auf den Weg nach Spanien, um an der Seite der spanischen Republikaner für Freiheit zu kämpfen. In diesem Kampf wurden viele durch […]

Stolperstein gegen das Vergessen für Wilhelm Schmitt

Prisdorfer Straße 15. Hier wohnte Wilhelm Schmitt. Jahrgang 1888. Stadtverordneter der KPD in Thesdorf und später Stadtverordneter der SPD in Pinneberg. Verhaftet bei der „Aktion Gewitter“ im August 1944. Konzentrationslager Neuengamme. Ertrunken mit der MS Cap Arcona am 3.5.1945 Verlegung eines Stolperstein gegen das Vergessen für Wilhelm Schmitt mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig im November […]

Stolperstein gegen Das Vergessen für Heinrich Geick

Friedenstraße 50. Hier wohnte Heinrich Geick. Jahrgang 1872. Stadtverordneter  der KPD. Die Familie Geick beteiligte sich aktiv an der Widerstandsarbeit der KPD. Er wird im April 1934 verhaftet. Haft in den Untersuchungsgefängnissen Hamburg und Neumünster. Dem herzkranken Heinrich Geick werden seine lebenswichtigen Medikamente verweigert. Tot am 13.2.1935. Verlegung eines Stolperstein gegen das Vergessen mit dem Kölner Künstler […]

Die Aktion „weiße Flagge“

Die „Aktion weiße Flagge“ auf dem Kirchturm der Nikolaikirche am Alten Markt am 3. Mai 1945 Am 3. Mai 1945, einem Donnerstag waren die Verhältnisse in der Stadt völlig unüberschaubar. Alle Straßen in und um Elmshorn waren mit Wehrmachtsverbänden verstopft. Nach dem Dönitz-Befehl der kampflosen Übergabe Hamburgs zogen nun Teile der nordwärts strömenden Truppen durch […]

Angeklagte im Offenborn-Prozess Heinrich (1902-1979) und Theodor Lohmann (1904-1970)

Bei der Gemeindevertreterwahl am 12. März 1933 wählten noch 58 Personen in Tornesch die KPD. Die politische Arbeit der Partei konnte zu dieser Zeit nur noch im Untergrund fortgeführt werden. Im März und April 1933 entstanden die ersten illegalen Flugblätter. Ferdinand Kohrn, zuständig für den Bereich Tornesch/Heidgraben, sammelte in Tornesch die Gelder für die „Rote […]

Heinrich Groth, verurteilt im Offenborn-Prozess

Heinrich Groth war Lederarbeiter mit Wohnsitz in Horst. Er war Mitglied der Revolutionären Gewerkschaftsopposition (RGO). Im Offenborn-Prozess wurde er mit einer Haftstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten Zuchthaus bestraft. Quelle: Bringmann, Fritz u. Herbert Diercks, Die Freiheit lebt!, Frankfurt a.M. 1983

Max Maack – Arbeitersportler. Gedemütigt, entrechtet – Flucht in den Tod 1942

Ein Stolperstein für Max Maack –  Arbeitersportler beim AC Einigkeit  Von Bert C. Biehl     Diesen Tag hat Günter M. nie vergessen. Wie plötzlich, gegen Mittag, ein großes, schwarzes Auto mit quietschenden Bremsen vor dem kleinen Verkaufspavillon hält. Männer in schwarzen Ledermänteln herausspringen. An ihm vorbeistürmen in den Verkaufsraum. Seinen Onkel abführen. Den Laden schließen. Der […]

Richard Hermann Ernst Meyer (1881-1954), Schlosser – von den Nazis verfolgt, angeklagt und verurteilt

Geboren am 18.04.1881 in Berlin. Angeklagter im sechsten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.F.), Verurteilung am 03.02.1936 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 3 Jahren Zuchthaus, 3 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht.[1] „.. Richard Meyer war, wie er angibt, seit 1919 Kommunist, angeblich aber erst seit 1928 oder 1929 Mitglied der KPD. Er war noch im Jahre 1934 als Unterkassierer […]

Heinrich Colmorgen (* 08.06.1912 Hetlingen), Fabrikarbeiter – von den Nazis verfolgt, angeklagt und verurteilt

Angeklagter im sechsten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.F.), Verurteilung am 03.02.1936 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 2 Jahren Gefängnis. „… Colmorgen gehörte seit Frühjahr 1930 der KPD und der Roten Hilfe an. Ende Januar, Anfang Februar 1934 ist er auf Wanderschaft gegangen und hat seine kommunistische Betätigung eingestellt. Auch bei ihm liegt, wie er behauptet und ihm zu […]