HIER WOHNTE HENRIETTE LIPPSTADT GEB. ROTHGIESSER JG. 1872 DEPORTIERT 1942 THERESIENSTADT ERMORDET 15.11.1943 Die Patenschaft für den Stolperstein übernehmen die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Bismarckschule mit ihren Lehrkräften Thorsten Mann und Wiebke Hildebrandt. Henriette Lippstadt wurde am 8.8.1872 als Henriette Rothgiesser in Hamburg geboren. Sie wurde Jettchen genannt. Sie heiratete […]
HIER WOHNTE JOHANN BÜSEN JG. 1877 IM WIDERSTAND VERHAFTET 1941 KZ SACHSENHAUSEN KZ BERGEN-BELSEN TOD AN HAFTFOLGEN 1945 Die Patenschaft für den Stolperstein für Johann Büsen übernimmt Beate Raudies, Mitglied der SPD‐Fraktion im schleswig‐holsteinischen Landtag. Johann Büsen wird am 24.11.1877 in Wewelsfleth geboren.[1] Im Jahre 1926 wohnte er in Elmshorn mit seiner Frau Anna und […]
Adolf Stehr ist am 30. November 1903 in Pinneberg geboren. Bruno Stehr war drei Jahre jünger, er wurde am 23. Mai 1906 in Pinneberg geboren. Die Eltern der beiden Brüder waren Eduard Johannes Karl Martin Stehr und Louise Auguste Karoline geb. Druwe. Sie hatten neben den beiden Söhnen noch sieben weitere Kinder: Paula, Karl, Wilhelm, […]
Die Hinweistafel „Verfolgung in Elmshorn“ am Rathaus weist auf die „Arisierung“ Elmshorner Geschäfte und Unternehmen durch den NS-Staat hin. Ab Januar 1933 begann überall die Verfolgung, Misshandlung und Vernichtung von Menschen aus politischen, rassischen, religiösen und ideologischen Gründen durch den NS-Staat. Auch in Elmshorn. Die Büromaterialien- und Papier-Großhandlung des jüdischen Elmshorner Bürgers Max Meyer wurde […]
„Herrn Dr. med. Franz Lucas, geb. 15.9.11 Anschrift: Elmshorn, städtisches Krankenhaus wird gem. §7 des Gesetzes zur Fortführung und zum Abschluß der Entnazifizierung bestätigt, dass er keinerlei Bindungen zur NSDAP oder ihren Gliederungen hatte und von dem Gesetz zur Fortführung und zum Abschluß der Entnazifizierung nicht betroffen ist.“ [1] Bild1 Im Fragebogen des Military […]
Gedenkstätte KZ Wittmoor (Fuchsmoorweg) Stolperstele KZ Wittmoor (Segeberger Chaussee 308) Das KZ Wittmoor gehört zu den sogenannten frühen KZ, in denen die Nationalsozialisten kurz nach ihrer Machtübernahme politische Gegner inhaftierten. Das KZ Wittmoor im heutigen Norderstedter Stadtteil Glashütte nahm Häftlinge aus Hamburg auf. Es war eines der ersten KZ und bestand von April 1933 bis […]
Der Glückstädter Bahnhof liegt mitten im Zentrum der Elbstadt und gehört damit zum festen Bestandteil des Stadtbildes. Doch die wenigsten Betrachter wissen um die Vorfälle, die sich dort zur Endphase des Nationalsozialismus zugetragen haben. Der unweit von Glückstadt in Westdorf/Dithmarschen geborene SS-Oberscharführer Hermann Kleemann (1915-1977), Sohn eines Reichsbahnangestellten und gelernter Metzger, wurde ab 1941 im […]
Reinhold-Jürgensen-Platz Auf Beschluss des Kulturausschusses wurde 1986 dieser Platz nach Reinhold Jürgensen benannt. Das dazugehörende Denkmal wurde im Dezember 1988 fertiggestellt und eingeweiht. Allerdings: Reinhold Jürgensen hatte nicht hier, sondern in der Mordhorststr. 14 in der Nähe gewohnt. Er war von Beruf Elektriker und einer der führenden Persönlichkeiten der Elmshorner KPD. Als Reichstagsabgeordneter war er […]
Curt Schäffer trat ganz in die Fußstapfen seines Vaters Karl Schäffer, der von 1933 bis 1935 in Quickborn die Ortsgruppe der NSDAP leitete (siehe Spur „Karl Schäffer – Ortsgruppenleiter der NSDAP 1933-1935“). Nachdem der 1905 in Hamburg geborene Curt Schäffer die Real- und Oberschule besuchte, studierte er Zahnheilkunde und eröffnete 1930 in Hamburg eine eigene […]
Hermann Lichtenstein wurde 1881 in Berlin geboren und heiratete dort 1907 Clara Schieche, die nach der Eheschließung zum Judentum konvertierte. 1896 begann er eine Lehre und schloss sich mit 18 Jahren der Sozialdemokratischen Partei an. 1911 verzog das Ehepaar nach England. Hier geriet Hermann Lichtenstein mit Ausbruch des Ersten Weltkrieges in Kriegsgefangenschaft und kehrte 1919 […]