Im Zwangsarbeiterlager „Firma Hoffmann“ der Holzbearbeitungs- und Fassfabrik Emil Hoffmann u. Co. in der Straße Kleine Twiete 72 ca. 25 polnische ZwangsarbeiterInnen untergebracht (an dieser Stelle steht jetzt ein Hochhaus). Das Lager unterstand der NSDAP Ortsgruppe Uetersen. Im Betrieb selbst waren ab dem 22.07.1943 bis zum 12.4.1945 8 französische Zwangsarbeiter und 9 russische Zwangsarbeiterinnen beschäftigt. […]
Im Zwangsarbeiterlager „Firma Johannes Jenß“ in der Straße Tornescher Weg 76 waren ca. 23 russische ZwangsarbeiterInnen untergebracht und in der Hautleimfabrikation tätig. Das Lager unterstand der NSDAP Ortsgruppe Uetersen. Quelle: ITS Arolsen Dokument 2.2.0.1/0089/0206 Telefonbuch Uetersen, Kiel 1941 erstellt von Volker Sartorti
Im Zwangsarbeiterlager „Ziegelei“, der Ziegelei am Pinnauhafen der Stadt Uetersen, auf dem heutigen Gelände des Betriebshofes der Stadt (ehemalige Trocknungsgebäude) sowie des Einheitserdewerkes waren ca. 20 polnische ZwangsarbeiterInnen untergebracht. Das Lager unterstand der NSDAP Ortsgruppe Uetersen. Quelle: ITS Arolsen Dokument 2.2.0.1/0089/0206 erstellt von Volker Sartorti
Im Zwangsarbeiterlager „Gastwirtschaft Heydorn“ in der Straße Großer Sand 105 waren ca. 21 polnische, französische und tschechoslowakische ZwangsarbeiterInnen untergebracht. Das Lager unterstand der NSDAP Ortsgruppe Uetersen. Quelle: ITS Arolsen Dokument 2.2.0.1/0089/0206 erstellt von Volker Sartorti
Im damaligen Haus Finksheide in der Straße Achtern Felln in Hasloh lebte der Geflügelzüchter Dr. Edward August Ross. Er wurde 1889 in Manchester in England geboren und wuchs in Baden-Baden auf. Sein Vater Henry Ross war Engländer, seine Mutter Elise Ross geborene Herz Deutsche. Beide Elternteile gehörten der evangelisch protestantischen Kirche an, waren aber nach […]
Von der Judenverfolgung des Dritten Reiches betroffen war auch die Familie Lötje. Diese bestand aus der sogenannten „Volljüdin“ Anna Lötje geborene Lippstadt, ihrem „arischen“ Ehemann Oskar sowie den drei von den Nazis als „Mischlingen I. Grades“ stigmatisierten Kindern.[1]Stadtarchiv Quickborn (StA Quickborn), Judenakte.. Oskar Lötje, geb. 1904, stammte ursprünglich aus Eutin und war von Beruf Bäcker […]
Auf dem (Neuen) Friedhof in Uetersen gibt es 30 Gräber von Zwangsarbeitern und ihren Kindern, die zu den öffentlich gepflegten Gräber gehören. Sechs Grabsteine mögen stellvertretend für alle stehen. Familienname und Vorname Geburtstag und –ort Beruf Todestag und –ort Staatsangehörigkeit van Aart, Franciscus 03.02.1907 Halsteren/Holland Tiefbauarbeiter 15.10.1944 Uetersen Niederlande Bujak, Alexander 06.05.1920 Nowogrodek Russland Fabrikarbeiter […]
Lager Weißrussen (Belarus), Oberland „Am Mühlenteich“.
Ca. 10 Kriegsgefangene halfen bei der Batterie „Falm“ an den Geschützen und reichten Munition. Lager Helgoland zwischen Flagruko und „Batterie Falm“
Helgoland Batterie „Nordspitze“ Ca. 10 Kriegsgefangene halfen hier an den Geschützen und reichten Munition.