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Magistrat

Rathaus Uetersen

Bis zur Kommunalwahl am 12.03.1933 war an diesem Ort das „Machtzentrum“ der Stadt: Mit einer gewählten Stadtvertretung und einem Magistrat mit dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der demokratisch, direkt gewählte sozialdemokratische Bürgermeister Wellenbrink wurde hier seines Amtes enthoben. Danach gab es keine Wahlen zur Stadtvertretung mehr; die Stadtvertreter wurden von der Partei ernannt. Der Nazi-Bürgermeister Dölling […]

Ferdinand Bauth (1864-1946), komm. Bürgermeister

Geboren am 08.01.1864 in Westermarkelsdorf, Kr. Oldenburg. Inhaber einer Haarwäscherei[1]. Kommissarischer Bürgermeister der Stadt Uetersen ab 25.03.1933; davor Magistratsmitglied (= Stadtrat) und wieder ab 09.10.1933[2]. Gestorben am 15.02.1946 in Uetersen, zuletzt wohnhaft Tornescher Weg 65[3].       [1] Hand- und Adressbuch des Kreises Pinneberg 1903, S. 521; gefunden bei Metasuche auf http://meta.genealogy.net im Jan. […]

Willy Gramkow (*1904), Schmied, Ortsgruppenleiter (OGL) der NSDAP in Uetersen 1933/34

Geboren wurde Willy Heinrich Fritz Gramkow am 16.09.1904 in Groß Walmstorf, jetzt Hohenkirchen, Kreis Nordwestmecklenburg. Als Bekenntnis gab er 1948 noch „gottgläubig“ an. Von Beruf war Gramkow Schmied und vor 1933 als Arbeiter tätig. Er war mit Hulda Frieda Gramkow, geb. Moldenhauer (*1908), verheiratet[1]. Bereits 1925 trat Gramkow in die NSDAP ein (Parteinummer 20.180). Von Mai 1928 […]

Ernst Ladewig Meyn (1859-1952), Gärtnereibesitzer, Stadtrat und Beigeordneter

Geboren am 11.07.1859 in Uetersen.[1] Bereits in der Kaiserzeit Beigeordneter (= stellv. Bürgermeister), 1914-18 kommissarischer Bürgermeister.[2] Kommissarisches Magistratsmitglied (= Stadtrat) im März 1933; zum Beigeordneten gewählt und am 31.05.1933 kommissarisch bestellt vom Landrat[3]. Über E.L. Meyn schreibt HELMUT GREEN: „Vom 5.1.1891 bis 3.1.1930 gehörte Ernst Ladewig Meyn ununterbrochen den städtischen Kollegien an. Am 21.10.1914 wurde […]

Heinrich-Wellenbrink-Weg, benannt nach Heinrich Wellenbrink (1896-1974)

Die Straße wurde im Dez. 2010 von der Ratsversammlung der Stadt Uetersen nach dem ehemaligen Bürgermeister benannt. Heinrich Wellenbrink war Mitglied der SPD, wurde bereits 1923 Stadtverordneter (= Stadtvertreter) und 1929 Magistratsmitglied (= Stadtrat). Am 16.03.1930 wurde er zum Bürgermeister der Stadt Uetersen gewählt, am 25.03.1933 von den Nazis beurlaubt und später entlassen. Literatur zur […]

Adolf Schwarz (*23.10.1866 Haseldorf), Bankdirektor

Magistratsmitglied (= Stadtrat) seit 1930; wiedergewählt am 18.05.1933; Amt 1933 niedergelegt[1]. „Bankdirektor Adolf Schwarz gehört dem Magistrat bereits seit dem Jahre 1930 als Mitglied an. Er ist Direktor der Uetersener Bank e.G.m.b.H. Über seine nationale Einstellung hat niemals Zweifel bestanden. Er dürfte in jeder Beziehung als Magistratsmitglied geeignet sein.“ (Schreiben des Magistrats vom 30.05.1933 an […]

Hermann Granso (1878-1959), Weißgerber

Geboren am 22.03.1878 in Uetersen. Stadtverordneter(= Stadtvertreter) des Wahlvorschlages „Gerechtigkeit und Wahrheit“, gewählt am 17.11.1929; Stadtverordneter des Wahlvorschlages „Nationaler Zusammenschluss“, gewählt am 12.03.1933; Stadtverordneter bis 22.03., danach kommissarisches Magistratsmitglied[1]; Magistratsmitglied (= Stadtrat), gewählt am 18.05.1933. „Weißgerber Hermann Granso war seit 1927 Stadtverordneter, er wurde im Jahre 1929 als Kandidat des Wahlvorschlages „Gerechtigkeit und Wahrheit“ wieder […]

Emil Buchholz (*12.08.1881 Seehausen), Zeitungsverleger

Magistratsmitglied (= Stadtrat), gewählt am 18.05.1933. „Zeitungsverleger Emil Buchholz war bisher praktisch in der Gemeindepolitik nicht tätig. Jahrzehnte lang hat er aber als Schriftleiter früher in dem Uetersener Tageblatt, jetzt in der einzigen vorhandenen Tageszeitung, den Uetersener Nachrichten, öffentlich zur Kommunalpolitik Stellung genommen und ist deshalb mit dieser gut bekannt, Da er seit längerer Zeit […]