Am 1. Weltkrieg nahmen die Brüder Karl und John Löwenstein als Soldaten teil. Der Vater Moses Löwenstein starb 1924 und brauchte nicht mehr mitzuerleben, dass drei seiner Kinder deportiert und schließlich ermordet wurden. Die Täter waren Bürger des Landes, für das er, sein Vater und auch seine Söhne in drei Kriegen gekämpft hatten. Alle drei […]
Am 1. Weltkrieg nahmen Karl und sein Bruder John als Soldaten teil. Beide wurden wie auch ihre Schwester Selma Lewi, geb. Löwenstein, innerhalb eines Monats im Jahr 1941 deportiert und schließlich ermordet. John Löwenstein, der jüngste, war im Transport nach Minsk am 8.11.1941, Karl und Selma verschleppte man mit dem Transport am 6.12.1941 nach Riga. […]
Eine jüdische Gemeinde hat es nie auf Helgoland gegeben, aber viele jüdische Besucher. Seit der Gründung des Seebads Helgoland war die Insel eine gerade auch von jüdischen Gästen gern besuchte Insel. Eines der wenigen Werke, das das Seebad schon sehr früh rühmte, waren die Erinnerungen an das Seebad auf Helgoland im Jahre 1834, die in […]
Erich P.J. Friedrichs Georg E. Braun Karl Fnouka Kurt A. Pester Martin O. Wachtel Ort der Hinrichtung: Schießstand Cuxhaven-Sahlenburg (Foto CN 1955) MÄNNER IM HELGOLÄNDER WIDERSTAND Auf Helgoland hat es im Laufe seiner wechselhaften Geschichte viele mutige Menschen gegeben. Unter den verschiedenen Landesherren kämpften sie für ihre Rechte und rangen mit dem Meer, um […]
1934 wurde auf dem Gebiet der heutigen Redderkamp-Siedlung ein Landjahrlager eingerichtet, zunächst für Mädchen. Am 28. 4. 1934 fand die Einweihung statt: „Unter dem Singen des Horst-Wessel-Liedes stieg langsam und feierlich die Hakenkreuzflagge am Fahnenmast empor.” Landrat Duvigneau sprach „herzliche Begrüßungsworte” und die Leiterin versprach, „dem Werke des Führers gerecht zu werden”. Ab 1935 war […]
1934 wurde auf dem Hof des Bauern Kruse in Ellerhoop-Thiensen ein Landjahrlager des HJ-Landdienstes eingerichtet. Es bestand bis 1941. Mit einem sogenannten „Landjahr” wurden dort Volksschulabgänger auf eine landwirtschaftliche Tätigkeit vorbereitet. Nach der geplanten Eroberung von „Lebensraum im Osten” sollten sie „Wehrbauern auf eigener Scholle” werden. In der Praxis der Landjahrlager waren die Freiwilligen des […]
Ein Artikel in den „Elmshorner Nachrichten” vom 28. 10. 1982 weist darauf hin, dass auch in Bokel eine Hitler-Eiche gepflanzt wurde. Ein dort gefundener Granitfindling trägt die Inschrift „Adolf-Hitler-Eiche, Mai 1933” und ein Hakenkreuz. Der Stein stand unweit des heutigen Denkmals und wurde 1945 von den britischen Besatzungstruppen entfernt.
Im Oktober 1938 kam ein Kommando der Staatlichen Kriminalpolizei Hamburg zu einer „Aktion gegen Homosexuelle“ auf die Insel. Einer der ersten Inselbewohner, die verhört wurden, war Prof. Alfred Wulff von der Biologischen Anstalt. Wer genau 1938 die Kriminalpolizei nach Helgoland rief, geht aus den Akten nicht hervor. Die konfliktreichen Zustände in der Biologischen Anstalt und […]
(Fotos obd Podolsk) Bunkerbau auf Helgoland Helgoland war schon im Ersten Weltkrieg zur Festung ausgebaut worden, und diese Anlagen wurden in den 30’iger und 40’ger Jahren konsequent erweitert. Ein riesiger Aufwand wurde auf der ganzen Insel betrieben, für eine Festung die besonders im Zweiten Weltkrieg keine nennenswerte militärische […]
Im hinteren Stallgebäude der Familie Schlothfeld, Dorfstraße 108 in Groß Nordende, befand sich ein Lager mit etwa 30 französischen Kriegsgefangenen. Dieses Lager befand sich zunächst auf dem Gelände des Gärtners Voigt in einem Holzschuppen, Höhe ca. Dorfstraße 34 Quelle: Service des Victimes de la Guerre, Brüssel (Form-96-Bögen) als Quelle auf: http://www.zwangsarbeiter-s-h.de/ online 20.08.2013 Annette Schlapkohl: […]