Der Stolperstein für Martha Weidmann HIER WOHNTE MARTHA WEIDMANN GEB. JAEKEL JG. 1902 SEIT 1933 PATIENTIN IN VERSCHIEDENEN HEILANSTALTEN „VERLEGT“ 22.6.1943 HADAMAR ERMORDET 2.7.43 Martha Weidmann, geborene Jaekel, erblickte als Kind einer Arbeiterfamilie am 18. Juni 1902 in Altona das Licht der Welt. Mit 26 Jahren heiratet sie den Schneider Alfred Weidmann, der in […]
Der Stolperstein für Magda Janzen: HIER WOHNTE MAGDA JANZEN JG. 1913 PATIENTIN IN VERSCHIEDENEN HEILANSTALTEN „VERLEGT“ 31.7.1941 HEILANSTALT BERNBURG ERMORDET 31.7.1941 AKTION T4 Magda Janzen kam 1913 als Tochter des Maurers Hermann Janzen und der gebürtigen Quickbornerin Helene Janzen, geborene Kock, in Schnelsen zur Welt.[1]Stadt Quickborn, Fachbereich Einwohnerangelegenheiten, Meldearchiv, Meldekarte Magda und Helene Janzen Sie […]
Am Rande der Landgemeinde Quickborn an der Tangstedter Straße betrieb der Gastwirt Jasper Schomacker den idyllischen „Naturpark Bad Sandfurt“.[1]Pinneberger Tageblatt (PT), 29.06.1928. Hier konnten Einheimische und Auswärtige bei Wanderungen und Ausflügen eine Rast einlegen und sich in der angelegten Badestelle abkühlen. Hier hatte auch die Hitler-Jugend (HJ) zum ersten Mal in Quickborn eine Versammlung abgehalten. […]
Die „Aktion weiße Flagge“ auf dem Kirchturm der Nikolaikirche am Alten Markt am 3. Mai 1945 Am 3. Mai 1945, einem Donnerstag waren die Verhältnisse in der Stadt völlig unüberschaubar. Alle Straßen in und um Elmshorn waren mit Wehrmachtsverbänden verstopft. Nach dem Dönitz-Befehl der kampflosen Übergabe Hamburgs zogen nun Teile der nordwärts strömenden Truppen durch […]
Nachdem der Landwirt Robert Ramcke die Ortsgruppenleitung der NSDAP im Februar 1933 abgab, übernahm der 57-jährige Karl Schäffer diese Funktion.[1]Pinneberger Tageblatt, 22.02.1933. Dieser wurde am 1875 als Sohn eines Postschaffners in Neukloster geboren und machte nach dem Schulbesuch eine Lehre als Zahntechniker. Im Oktober 1899 eröffnete er in Hamburg seine eigene Zahnarztpraxis. Im Jahr 1900 […]
Ferdinand Schramm wurde am 15.4.1889 in Grünholz/Kreis Eckernförde als Sohn eines Jagdaufsehers geboren. In Quickborn und Bilsen besuchte er die Volksschule. Nach einer Schlosserlehre arbeitete er als Geselle auf der Kaiserlichen Werft in Kiel. Auf der Abendschule erarbeitete er sich die Berechtigung zum Besuch der Ingenieursschule, die er als Diplomingenieur verließ. 1933 legte er zusätzlich […]
Anna Thielemann, geb. Leube, wuchs mit vier Schwestern und einem Bruder in Prisdorf auf einer alten Katenstelle auf. [1]Zit. aus Tornescher Frauen im 19. und 20. Jahrhundert. Frauen in der Politik / Frauen im Arbietsleben / Frauenporträts. Erstellt von der VHS-Geschichtswerkstatt Tornesch 2003-2011. Redaktion Annette … WeiterlesenAls der Krieg 1939 begann, war Anna 31 Jahre alt […]
Elisabeth Ruhmann wuchs in einem christlich geprägten Elternhaus in Hamburg-Borgfelde auf. Nach dem ersten schweren Bombenangriff auf Hamburg im Sommer 1943 zog Elisabeth mit ihren beiden Kindern umgehend nach Tornesch ins Esinger Moor zu ihrer Stiefschwester. Mit dem deutlichen Bewusstsein, in welche Gefahr sie sich brachte, versteckte Frau Ruhmann nach dem Sommer 1944 eine jüdische […]
Bei der Gemeindevertreterwahl am 12. März 1933 wählten noch 58 Personen in Tornesch die KPD. [1]Annette Schlapkohl: Tornesch. Die Geschichte der Ortsteile Ahrenlohe, Esingen und Tornesch von den Anfängen bis heute. Husum 2004, S. 219. Die politische Arbeit der Partei konnte zu dieser Zeit nur noch im Untergrund fortgeführt werden. Im März und April 1933 […]
Unter Einbeziehung der Ahrenloher und Esinger Schule wurden am 6. Mai 1933 vor dem Gemeindehaus Grevenberg eine Hindenburg- und eine Adolf-Hitler-Eiche gepflanzt. Gestiftet waren die Bäume von den drei Tornescher Kriegervereinen und von der SA-Ortsgruppe. Der Esinger Rektor Johannes Schwennesen notierte in der Esinger Schulchronik: „Bei Beginn der schönen Feier sangen die Kinder: Alles schweige. […]