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SPD

Barackenweg

Der Eimsbütteler Fabrikant Rudolf Conrad Brockhahne, Besitzer des Gutes “Elisenhof” in Quickborn, beschäftigte in Heimarbeit zuliefernde Zigarrenarbeiter, die in einer kleinen Barackensiedlung hausten. Sie gründeten 1895 die SPD-Quickborn. An die mietweise Unterbringung (1 Mark pro Woche) erinnerte der “Barackenweg”, der am 6. August 1948 – auf Antrag des KPD-Vertreters- in Wiesengrund umbenannt wurde. Mitbegründer der […]

1. Preis – WETTBEWERBSBEITRAG: Wedel heute und Bezug zum Friedrich Ebert-Stein

Wedel- die schöne Rolandstadt an der Elbe, zieht jedes Jahr tausende Touristen an. Wer mit Bus oder Bahn ankommt und den Wedeler Rathausplatz in Richtung der Bahnhofstraße überquert, trifft hier auf ein bronzenes Stadtmodell Wedels, das es auch Blinden ermöglicht, sich eine Vorstellung der Straßen und Wege zu verschaffen. Weit weniger Aufmerksamkeit findet ein Stein […]

WETTBEWERBSBEITRAG: Josef Kristen (*1903), Papierarbeiter – von den Nazis verfolgt, angeklagt und verurteilt

Josef Kristen wurde am 09.11.1903 in Lauterbach im Kreis Mährisch Schönberg geboren und wuchs dort mit seinen sieben Geschwistern auf. Der deutsche Staatsangehörige Kristen zog 1916 in die Deichstaße 1 in Uetersen. Zudem heiratete er 1928 Margarethe Kristen, welche sich als Hausfrau um deren beiden Kinder sorgte. In Primus erlernte er, wie sein Vater, den […]

Versammlungsbericht über eine Veranstaltung der neofaschistischen “Sozialistischen Reichspartei” in Quickborn

26. Februar 1952
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Am 26. Februar 1952 hielt die rechtsextreme “Sozialistische Reichspartei” (SRP) in Quickborn eine Veranstaltung ab. Der SPD-Ortsvorsitzende Adolf Dietz, der die Versammlung aufsuchte, berichtete über die Veranstaltung in einem Schreiben vom 6. März 1952 an den SPD-Kreisverein Pinneberg: „Die S.R.P. Versammlung stand für uns unter einen unglücklichen Stern. In Hamburg hatte der Kreis 3 eine […]

Zeugenaussagen über den Fackelumzug am 20. April 1933 in Friedrichsgabe

20. April 1933
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Willi Bornkast äußerte 1947 gegenüber der Polizei: “Ich kann gegen Karl Lührs aussagen, dass er, soweit ich ihn kenne, ein brutaler und gewalttätiger Mensch ist. Er hat mir und meiner Familie sehr viel angetan und geschädigt. Als die Nazis die Macht hatten, wurde mir am 20. April 1933 bei einem Fackelzug, durch Lührs und seine […]

Zeugenaussage Olga Masanek

12. August 1933
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Am Abend des 12. August 1933 wurde der SPD-Ortsvorsitzende von Harksheide Rudolf Masanek von SS- und SA-Männern im Rahmen einer größeren Durchsuchungsaktion in seiner Wohnung in der Tangstedter Landstraße aufgesucht, misshandelt und verhaftet. Am 17. September 1947 sagte seine Tochter Olga Masanek vor dem Amtsgericht Ahrensburg hierüber aus: “In der genannten Nacht lag ich zu […]

Helmut Klute – Sozialdemokrat und Bürgermeister von Friedrichsgabe

Auf dem heutigen Grundstück der Quickborner Straße Nr. 107 hatte der frühere Bürgermeister Helmut Klute einst in seinem Haus gelebt. Klute wurde am 13. Oktober 1877 in Altona geboren und hatte sich als junger Erwachsener im Jahr 1896 der SPD angeschlossen. 1920 kaufte er sich in Friedrichsgabe ein Grundstück und zog hierher. Ab 1929 war […]

Misshandlung des Sozialdemokraten Alfred Stamer

In der Ulzburger Straße Nr. 557 lebte der Maurer Ernst Wittorf, der eine Familie aufgenommen hatte, die zuvor aus der ostpreußischen Stadt Pillau vertrieben wurde. Es handelte sich hierbei um die Familie von Alfred Stamer. Alfred Stamer wurde 1887 in Hamburg als Sohn eines Arbeiters geboren. Nach dem Besuch der Volksschule war er als Fabrik-, […]

“… entzog sich der Verhaftung durch Erschießen” – Der Tod von Karl Offen

Karl Friedrich Offen war von Beruf Tischler und lebte kinderlos mit seiner Frau Elsa im Apmannsweg 23 in Friedrichsgabe. Er wurde am 3. Januar 1890 in Hamburg geboren und trat 1908 dem gewerkschaftlichen Holzarbeiterverband bei. Im Jahr 1924 wurde er zudem Mitglied der SPD. Mit der Gewerkschaft und der Sozialdemokratie eng verbunden war auch seine […]

Heinrich Wellenbrink (1896-1974), späterer Bürgermeister

1929 Stadtverordneter (= Stadtvertreter) für die SPD[1]; 1930 zum Bürgermeister gewählt und 1933 von den Nazis beurlaubt und später entlassen. Siehe auch „Heinrich-Wellenbrink-Weg“         [1] Vgl. Bekanntmachung des Magistrats der Stadt Uetersen in: Uetersener Nachrichten vom 18.11.1929.