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Juden

Hans-Daniel Stoppelmann

Erinnert werden soll hier an die Familie Stoppelmann. An die Mutter, Adele-Elsa und an Hans Daniel, jüngster Sohn dieser fünfköpfigen Elmshorner Familie, die dem jüdischen Glauben angehörte. Geboren am 30. Oktober 1912, lebte er zusammen mit seinen beiden Brüdern Richard (geboren am 22. Februar 1910) und Max Heinz (geboren am 24. Januar 1908) sowie seinen […]

Georg Rosenberg

Georg Rosenberg führte bis 1926 einen Papiergroßhandel in der Kirchenstraße 4. Dieser war von seinem Vater Alexander Rosenberg im September 1883 als kleines Ladengeschäft am Markt gegründet worden. Er selbst wurde am 9. Juni 1886 als erster Sohn von Alexander und Amalie Rosenberg in Elmshorn geboren. Nach seinem Abschluss an der Bismarckschule im Jahre 1902 […]

John Hasenberg

Geboren am 8. Oktober 1892 in Neumünster als eines von sieben Kindern des jüdischen Ehepaares Henny Hasenberg (geb. Lippstadt) und Julius Hasenberg, zog John Hasenberg gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit seiner Familie nach Elmshorn, wo sein Vater in der Kirchenstraße 40 eine Immobilienfirma betrieb. John ging von 1902 bis 1909 auf die Bismarckschule und […]

Juden auf Helgoland

Eine jüdische Gemeinde hat es nie auf Helgoland gegeben, aber viele jüdische Besucher. Seit der Gründung des Seebads Helgoland war die Insel eine gerade auch von jüdischen Gästen gern besuchte Insel. Eines der wenigen Werke, das das Seebad schon sehr früh rühmte, waren die Erinnerungen an das Seebad auf Helgoland im Jahre 1834, die in […]

Rassistische Propaganda mit dem Zeichenstift – der Maler Wilhelm Petersen

Rassistische Propaganda mit dem Zeichenstift – der Maler Wilhelm Petersen Klostersande 34, Wohnort von Wilhelm Petersen. In einem Feldpostbrief, veröffentlicht in den Elmshorner Nachrichten,(1) kommentierte der über die Grenzen Elmshorns bekannte Maler Wilhelm Petersen seine Zeichnungen kurz nach dem Angriff der deutschen Wehrmacht auf Polen. In dem Brief heißt es: „Und dann Juden. Es kann einem wirklich das Grauen […]

Stolperstein Albert Hirsch

Albert Hirsch, Selbstmord nach Deportationsbescheid, Friedhof Hamburg Ohlsdorf, 1.12.1941 Albert Hirsch wurde am 24. September 1878 in Mogilno (Posen) geboren. Seine Eltern waren Fleischermeister Wilhelm Hirsch und Ernstine, geb. Baszynska. Albert heiratete am 15. November 1919 in Elmshorn seine Frau Gertrud, geb. Schmerl. Gertrud war Witwe und brachte ihren Sohn Horst mit in die Ehe. […]

Kriegsgefangenen-Arbeitskommando 1416

Seit 1915 wurde dort ein Arbeitslager für Strafgefangene, die von dem Zentralgefängnis Rendsburg als Torfarbeiter angefordert werden konnten, betrieben. Im Zweiten Weltkrieg gab es neben dem Strafgefangenen-Arbeitslager ein Kriegsgefangenenlager in dem französische und sowjetische Kriegsgefangene, sowie politische Gefangene als Zwangsarbeiter zur Torfgewinnung eingesetzt wurden. Innerhalb dieses Kriegsgefangenen-Lagers bestand ein weiteres, separates Lager, in dem mindestens […]

August Landmesser – Opfer des Nationalsozialismus

August (Friedrich) Landmesser wurde als Einzelkind am 24. Mai 1910 in Heidrege/Moorrege geboren. Er heiratete in erster Ehe Wunibalda Grundmann, geboren 29.05.1907, die Tochter des Uetersener Polizisten Grundmann. Eine gemeinsame Tochter Ingeborg wurde 1929 geboren. 1930 zog Wunibalda mit dem Kind in die elterliche Wohnung in der Stavenowstraße 10 in Uetersen. Auf Grund seiner Arbeitslosigkeit […]

Boykott vom 1. April 1933

Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers am 30. Januar 1933 kam es überall im Reich zu „spontanen Aktionen“ gegen jüdische Geschäftsinhaber, Rechtsanwälte, Richter, Ärzte und  Privatpersonen. Die nationalsozialistischen Übergriffe blieben der Weltöffentlichkeit nicht verborgen und es kam zu Kundgebungen gegen das Naziregime. Die USA, England, Frankreich, Belgien, Holland, Polen und verschiedene andere Länder leiteten Boykottmaßnahmen gegen deutsche […]