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Wiedergutmachung

Der Kunstmaler Wolfgang Freiherr von Sternenfels und das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“

Personen, die durch wiederholt nonkonformes Verhalten und psychische Auffälligkeiten in Erscheinung traten oder denen man eine Nervenkrankheit nachsagte, wurden nicht nur sozial gemieden, sondern oftmals als unheilbar krank angesehen. Psychische oder geistige Erkrankung wurden hierbei oftmals auf degenerierte Erbanlagen zurückgeführt. Da nach den Vorstellungen der nationalsozialistischen Eugenik und „Rassenhygiene“ sich der Mensch in höherwertige und […]

Alfred Stamers Bericht an die Beratungsstelle für Wiedergutmachungsansprüche Hamburg vom 27.09.1946

27. September 1946
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Amt für Widergutmachung Hamburg, Akte Alfred Stamer Nr. 081187  

„Gegen die überhand nehmenden kommunistischen Umtriebe“ – die Verhaftung von Robert Schramm

Das weitverzweigte Siedlungsgebiet Quickborn-Heide mit den baulichen Hinterlassenschaften der ehemaligen Sprengstoffwerke war für die Nationalsozialisten eine berüchtigte Gegend. Hier waren viele ihrer politischen Gegner ansässig. Vor allem die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) konnte in der ländlichen Arbeitersiedlung auf eine große Anzahl an Anhängern verweisen. Bei der Gemeindevertreterwahl vom 25. Januar 1931 erhielt sie in Quickborn-Heide […]

„Parasit im deutschen Volkskörper“ – die Verfolgung von Franz Kneip

In der Friedrichsgaber Straße in Quickborn-Heide lebte ab Sommer 1930 der Chemiker Franz Kneip mit seiner Lebensgefährtin Hermine Harmsen. Kneip hatte hier ein Stück Land mit einer Holzbaracke der früheren Sprengstoffwerke gepachtet und versuchte mit der Herstellung und dem Vertrieb eines Heilmittels seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Er geriet aufgrund seines Lebenswandels und seiner politischen Einstellungen […]

Die Familie Lötje – Ausgrenzung einer „privilegierten Mischehe“

Von der Judenverfolgung des Dritten Reiches betroffen war auch die Familie Lötje. Diese bestand aus der sogenannten „Volljüdin“ Anna Lötje geborene Lippstadt, ihrem „arischen“ Ehemann Oskar sowie den drei von den Nazis als „Mischlingen I. Grades“ stigmatisierten Kindern.. Oskar Lötje, geb. 1904, stammte ursprünglich aus Eutin und war von Beruf Bäcker und Konditormeister. Erwerbstätig war […]

Verweigerung der Haftentschädigung für „Asoziale“ und „Arbeitsscheue“

28. Mai 1953
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Quelle: Landesarchiv Schleswig-Holstein, Wiedergutmachungsverfahren