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KZ-Fuhlsbüttel

Stolperstein für Wilhelm Peetz

Wilhelm (Otto) Peetz geboren: 25.02.1892 (Gut) Birkenmoor gestorben: 03.10.1935 „Krankenhaus Sögel“ – laut Akte! Misshandelt und an den Folgen verstorben KPD Mitglied Verhaftungsgrund: „Vorbereitung zum Hochverrat“ Wilhelm Peetz war Mitglied der KPD und beteiligte sich aktiv am Antifaschistischen Widerstand in Elmshorn und Umgebung, so auch weiterhin im Jahre 1933, als die KPD auch in die […]

Richard Jürgensen – von zwölf Jahren faschistischer Terrorherrschaft zehneinhalb Jahre in Konzentrationslagern und Gefängnissen

Richard Jürgensen wurde am 25. Mai 1901 geboren. Er war von Beruf Schneidergeselle und ein Bruder des Elmshorner Reichstagsabgeordneten Reinhold Jürgensen (KPD). Richard Jürgensen trat im Jahre 1927 der KPD und der „Roten Hilfe“ (1) bei. 1931 wurde er zum politischen Leiter der „Roten Hilfe” in Elmshorn gewählt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Organisation 159 […]

Paul Dawid, Politischer Leiter der KPD Horst

Paul Dawid (*8. Sept. 1892 in Oppeln, †22. Okt. 1987 in Horst) war Politischer Leiter der KPD-Ortsgruppe Horst. Im Rahmen der Verfolgung von politisch Andersdenkenden, mit der die Nationalsozialisten gleich nach der Machtübernahme begonnen hatten, wurde Dawid zusammen mit 290 KPD-Anhängern aus dem Elmshorner Raum verhaftet (darunter vier weitere Horster) und am 19. Dez. 1934 […]

Reinhold Jürgensen – KPD-Reichstagsabgeordneter – erschlagen von der SS

Reinhold Gustav Jürgensen wurde am 18. März 1898 in Elmshorn geboren. Er erlernte das Elektrikerhandwerk und trat 1922 in die drei Jahre zuvor gegründete KPD ein. Ab 1924 war er Kreisdeputierter (bis 1926), Stadtverordneter (bis 1933) und Funktionär der KPD-Bezirksleitung „Wasserkante“. Bei der Reichstagswahl am 6. November 1932 wurde Jürgensen in den Reichstag gewählt. Er […]

Max Wriedt – ermordet von der SS – ein Elmshorner Arbeiter im Widerstand

Der Zimmergeselle Max Wriedt, geboren am 3. April 1886, wohnte hier in der Timm-Kröger-straße 9. Er war vor 1933 Leiter des Elmshorner „Roten Frontkämpferbundes“. Schon im März 1933, kurz nachdem Reichstagsbrand wurde er verhaftet und kam in das Konzentrationslager Glückstadt. Da die Geheime Staatspolizei ihm keine illegale Tätigkeit für die KPD nachweisen konnte, musste er […]