Magda Janzen – Opfer der „Euthanasie“

31. Juli 1941
Kieler Straße 138, Quickborn
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 Der Stolperstein für Magda Janzen:

HIER WOHNTE
MAGDA JANZEN
JG. 1913
PATIENTIN IN
VERSCHIEDENEN
HEILANSTALTEN
„VERLEGT“ 31.7.1941
HEILANSTALT BERNBURG
ERMORDET 31.7.1941
AKTION T4

Magda Janzen kam 1913 als Tochter des Maurers Hermann Janzen und der gebürtigen Quickbornerin Helene Janzen, geborene Kock, in Schnelsen zur Welt.1 Sie war das zweite von insgesamt drei Kindern des Ehepaares. Als der Vater als Soldat im Ersten Weltkrieg fiel, zog die Mutter die Töchter Magda, Alma und Regina unter ärmlichen Verhältnissen alleine auf 2 und lebte mit ihnen in der Kieler Straße Nr. 138.3 Vermutlich war Magda Janzen bereits als Heranwachsende psychisch erkrankt. Einen Beruf hatte sie nicht erlernt und war als „Hausangestellte“ im Adressbuch angegeben.4 1932, mit 18 Jahren, befand sie sich im Kreiskrankenhaus Pinneberg, wo die Ärzte die psychische Erkrankung Schizophrenie diagnostizierten. Die Erkrankung äußerte sich in den aktiven Phasen in religiösen Wahnvorstellungen und sprunghaften Reden und Verhalten, in denen sich ängstliche und autistische Verhaltensweisen mit aggressiven und hyperkinetischen Phasen abwechselten. Von Pinneberg aus wurde das zierliche Mädchen mit blassblauen Augen und hellblondem Haar im April 1932 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt bei Neustadt in Holstein überführt.5 Die 1893 gegründete Anstalt Neustadt war neben der Pflegeanstalt Schleswig-Stadtfeld die zweite öffentliche Pflegeeinrichtung in Schleswig-Holstein für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Sie wies 1933 eine Belegung mit 1375 Betten auf und stellte als Heilansatz die Arbeitstherapie in den Vordergrund, die in den zahlreichen anstaltseigenen Werkstätten angewendet wurde. Die medikamentöse Behandlung von psychisch Erkrankten beschränkte sich vor allem auf Interventionen bei Unruhezuständen. Als „aktive somatische Therapie“ der Schizophrenie wurde bei unruhigen Patienten die gesundheitlich gefährlichen Fieber- und Insulin-„Kuren“ und der medikamentöse Dauerschlaf angewendet. Des Weiteren wurden Verfahren der „Heilkrampfbehandlung“ eingesetzt, bei denen z.B. durch die Injektion des Medikamentes Cardizol oder durch die Anwendung von Elektroschocks epileptische Anfälle ausgelöst wurden.6 Der damalige Behandlungsansatz gegenüber psychischen Erkrankungen bestand weniger in einer therapeutischen Genesung und Rehabilitation des betroffenen Menschen in dem ihm vertrauten Lebensumfeld, sondern vielmehr in einer stationären Verwahrung und Isolation in entlegenen Orten unter Anwendung von Zwang. Dieses hatte auch Magda Janzen durchleben müssen, deren Behandlung durch Fixierung des Körpers, der Verabreichung von Dauerbädern und der Vergabe der Beruhigungs- und Schlafmittel Scolpolamin und Veronal geprägt war, die in hohen Dosen zu einem Zustand der Apathie und Willenlosigkeit führten.7

In der Heilanstalt bei Neustadt verblieb sie eineinhalb Jahre und wurde Ende 1933 mit einem gebesserten Gesundheitszustand wieder nach Quickborn entlassen. Drei Monate später jedoch schien sich ihr Wohlbefinden wieder nachteilig entwickelt zu haben, sodass Magda Janzen von dem Arzt Werner Jungclaussen, der sich seit 1925 in Quickborn niedergelassen hatte und unweit des Wohnhauses seiner Patientin seine Praxis betrieb, erneut in die Landesheilanstalt bei Neustadt eingewiesen wurde.8 Jungclaussen, der ab dem 1. Oktober 1932 der NSDAP-Ortsgruppe und seit dem 1. Juni 1933 der SS angehörte, in der er es zum Sturmführer der 4. SS-Standarte brachte,9 wird vermutlich nicht lange gezögert haben, eine schnelle Abschiebung der Patientin in die weit entfernte Landesheilanstalt zu veranlassen. Am 9. Februar 1934 kam Magda Janzen mit einem PKW und in Begleitung einer Gemeindeschwester in der Landesheilanstalt an und war seitdem nicht mehr nach Quickborn zu ihrer Familie zurückgekehrt.10 Nach Kriegsausbruch geriet sie in die tödlichen Mühlen der nationalsozialistischen „Euthanasie“.

Der Zweite Weltkrieg schuf die praktischen Voraussetzungen für die Umsetzung der inhaltlich bereits anvisierten „Euthanasie“-Maßnahmen des NS-Regimes. In Zusammenhang mit der erwarteten Rückführung von verwundeten Soldaten, sollten Lazarettplätze, Pflegepersonal und Ärzte freigestellt werden und eine bestimmte Anzahl als unheilbar definierter Langzeitpsychiatriepatienten aus den Heilanstalten verlegt und getötet werden. Aus außenpolitischen Gründen und um die Familienangehörigen und sensibilisierte Teile der Bevölkerung nicht zu beunruhigen, sollte dieses Vorhaben geheim und ohne gesetzliche Regelung erfolgen. Grundstein der „Euthanasie“-Aktionen bildete ein auf den Kriegsbeginn am 1. September 1939 zurückdatiertes Schreiben Hitlers, in dem dieser eine kurze „Euthanasie“-Ermächtigung ausstellte, woraufhin sich die Kanzlei des Führers an die organisatorische Umsetzung machte.11 Diese begann mit dem Aufbau einer Zentrale, die später in die Berliner Tiergartenstraße 4 verzog, wonach die „Euthanasie“-Tötungen auch das Kürzel „T4“ annahmen. Diese T4-Zentrale bestand wiederum mit der Reichsarbeitsgemeinschaft Heil- und Pflegeanstalten, der Gemeinnützigen Stiftung für Anstaltspflege, der Gemeinnützigen Krankentransport GmbH (Gekrat) und der Zentralverrechnungsstelle Heil- und Pflegeanstalten aus vier Abteilungen bzw. Scheinfirmen, die den Krankenmord verschleiern und dem ganzen Vorhaben einen offiziellen Anstrich geben sollten. Sie verfolgten den Zweck, die für die „Euthanasie“ vorgesehenen Patienten zu erfassen, entsprechende „Heilanstalten“ zur Tötung der Patienten anzumieten und herzurichten, den Krankentransport zu organisieren, Personal einzustellen und „Pflegekosten“ mit den Kostenträgern abzurechnen. Von der T4-Zentrale aus wurden Meldebögen an die Heilanstalten des Deutschen Reiches verschickt, in denen die Ärzte Auskunft über die ihnen anvertrauten Patienten zu geben hatten. Die zurückgesandten Meldebögen wurden von „Gutachtern“ beurteilt und ggf. die Tötungen angeordnet. Entscheidungsgrundlage war hierbei Art und Dauer der Erkrankung sowie die Arbeitsfähigkeit. Abgefragt wurden des Weiteren „Rassenzugehörigkeit“, Vorstrafen und regelmäßige Besucherkontakte. Die zur Tötung vorgesehenen Heilanstaltspatienten wurden in Sammeltransporten abgeholt und sollten offiziell aus Gründen der Luftschutzes und der Neugestaltung des Heil- und Pflegewesens in andere Anstalten verlegt werden. Tatsächlich wurden sie jedoch in eine der im „Dritten Reich“ vorhandenen Tötungsanstalten in Brandenburg, Bernburg, Sonnenstein bei Pirna, Hadamar, Grafeneck und Hartheim bei Linz gebracht, wo sie durch Gas getötet wurden.12

Nachdem im Juni 1940 in Schleswig-Holstein die Meldebögen der T4-Zentrale eintrafen und diese von dem Regierungspräsidium in Schleswig an die Heilanstalten des Landes zur Bearbeitung weitergeleitet wurden, erhielten die Anstaltsleiter im Mai 1941 eine Kopie eines Schreibens von Gauleiter Hinrich Lohse als Oberpräsident der Provinz Schleswig-Holstein und Beauftragter des Reichsverteidigungskommissars für den Wehrkreis X, in dem dieser ankündigte, dass demnächst eine größere Anzahl von Patienen aus den Heilanstalten verlegt wird.13 Schleswig-Holstein gehörte hierbei zum Einzugsbereich der „Euthanasie“-Anstalt Bernburg.14 In der Zeit von Mai bis August 1941 wurden von hier aus in fünf Transporten ca. 700 Patienten aus den Heilanstalten in Neustadt und Schleswig teilweise über eine Zwischenanstalt, nach Bernburg in Anhalt „überführt“.15 Aus der Heilanstalt Neustadt fanden zwei Abtransporte nach Bernburg statt. Am 20. Mai 1941 wurden 140 Patienten direkt in die „Euthanasie“-Anstalt und in einem zweiten Transport am 13. Juni 1941 nochmals 97 Insassen über die Zwischenanstalt Königslutter nach Bernburg verschleppt. Nach der T4-Verwaltung waren im Vorwege das persönliche Eigentum der Kranken zu kennzeichnen und zu verpacken und die Krankenakten dem Transport beizugeben. Die Patienten sollten zudem mit einem Leukoplaststreifen versehen werden, auf dem der Name zu verzeichnen war und der auf dem Rücken zwischen den Schulterblättern angebracht werden sollte. Unruhige Patienten sollten vor der Verlegung mit Beruhigungsmittteln besänftigt werden.16 Vor dem zweiten Transport, dem auch Magda Janzen angehörte,17 war es teilweise zu Verweigerungen der Patienten gekommen, da inzwischen Kenntnisse über das wahre Schicksal der Patienten aus der ersten „Verlegung“ durchgesickert waren, sodass das Begleitpersonal einige Patienten medikamentös ruhigstellte.18

Die niedersächsische Landesheilanstalt Königslutter war nur eine Durchgangsstation für die ca. 110 km entfernte eigentliche „Euthanasie“-Anstalt und diente, wie alle anderen Ziwschenstationen auch, der weiteren Verschleierung des Krankenmordes und der effektiven Steuerung der Todestransporte.19 Von hier aus wurde Magda Janzen am 31. Juli 1941 mit 31 anderen Patienten20 nach Bernburg „verlegt“, wo sie am Tage des Eintreffens ermordet wurde.21

Die in Bernburg ankommenden Patienten wurden nach der Ankunft vom Pflegepersonal registriert und fotografiert. Sie mussten sich ausziehen und wurden kurz ärztlich begutachtet. Im Anschluss wurden die Patienten in einem 14 m² großen vorgeblichen Duschraum geführt, in dem nach Verschließen der gasdichten Tür Kohlenmonoxid eingeströmt wurde. Nachdem von dem Tod aller Personen ausgegangen werden konnte, wurde die Entlüftungsanlage eingeschaltet und das Kohlenmonoxid-Luftgemisch abgesaugt. Die „Leichenbrenner“ trennten die verkrampften Körper und verbrannten die Leichen in dem anstaltseigenen Krematorium. Für die Ärzte besonders „interessante Fälle“ wurden bereits vor der Vergasung auf dem Rücken gekennzeichnet, nach der Ermordung seziert und ihnen zu Forschungszwecken die Gehirne entnommen.22 Die Familienangehörigen erhielten neben den Urnen eine fingierte Sterbeurkunde und einen standardisierten „Trostbrief“, in dem den Angehörigen das Bedauern über den Tod der betreffenden Person ausgesprochen wurde und man sie zugleich darüber in Kenntnis setzte, dass die Einäscherung des Verstorbenen aus Seuchenschutzgründen angeordnet werden musste.23 Die Sterbeurkunde enthielt nicht nur eine gefälschte Todesursache, sondern auch ein falsches Todesdatum: Durch die Versetzung des Todeszeitpunkt um zwei bis drei Wochen nach hinten zahlten die Kostenträger auch dann noch weiter, als der Patient bereits tot war, wodurch sich die T4-Aktion mitfinanzierte.24

Auch bei Magda Janzen war dieses der Fall. Sie verstarb offiziell am 15. August 1941 angeblich an einer septischen Mittelohreiterung und damit zwei Wochen nach ihrem tatsächlichen Tod. Die Urne wurde am 3. September, einen Tag vor ihrem 28. Geburtstag, im Familiengrab auf dem Quickborner Kirchfriedhof beigesetzt.25 Die Grabstätte, inzwischen schon abgelaufen, ist noch heute vorhanden. Die zuständige evangelische Kirchengemeinde hat sich einverstanden erklärt, aufgrund des Schicksals von Magda Janzen das Grab weiterhin zu erhalten.26 Es handelt sich hierbei jedoch nur um ein symbolisches Grab, denn dass die Urne die tatsächliche Asche der Verstorbenen enthielt, ist eher unwahrscheinlich, wie aus den Aussagen eines in den Nachkriegsprozessen angeklagten „Leichenbrenners“ hervorgeht: „Wenn wir zu Anfang natürlich erst gewisse Erfahrungen bei der Verbrennung sammeln mußten, wurden später etwa 2 bis 3 Leichen auf einmal verbrannt. Wie lange diese Verbrennung im Einzelnen gedauert hat, kann ich nicht sagen, denn die Öfen wurden immer laufend neu beschickt, und zwar ging dies vor sich, bevor die letzten Teile der früheren Beschickung verbrannt waren. Die Asche konnte nicht getrennt werden, dazu hätte der, übrigens mit Koks beheizte Ofen erst abkühlen müssen.“27

Ende August 1941, etwa vier Wochen nach dem Tod von Magda Janzen, wurden die Tötungen durch Gas reichsweit abgebrochen und die „Euthanasie“ mit weniger auffälligen Methoden fortgeführt. Grund hierfür war, dass sich die T4-Aktionen aufgrund von Vertuschungsfehlern nicht mehr vollständig verheimlichen ließen und Teile der Kirche öffentlich ihre Kritik an dem Krankenmord äußerten. Nach einer internen T4-Statistik waren bis zum 1. September 1941 70.273 Personen vergast worden, davon 8.601 Menschen in der „Euthanasie“-Anstalt Bernburg.28

Fußnoten

  1. Stadt Quickborn, Fachbereich Einwohnerangelegenheiten, Meldearchiv, Meldekarte Magda und Helene Janzen
  2. Mündliche Mitteilung der Großnichte Beate Olschewski, Quickborn 27.02.2012.
  3. Schriftliche Mitteilung des Fachbereichs Einwohnerangelegenheiten der Stadt Quickborn vom 20.12.2011
  4. Beig Verlag (Hg.): Adressbuch für Pinneberg und Umgegend. Pinneberg 1935/36.
  5. Bundesarchiv Berlin (BArch Berlin), R 179/3545.
  6. Vgl. Struwe, Friedrich Ernst: Landesheilanstalt Neustadt in Holstein. Berichte aus den Jahren 1918-1945. Heiligenhafen 2013, S. 24 f. u. 45-47.
  7. BArch Berlin, R 179/3545.
  8. Ebd.
  9. Bundearchiv Koblenz (BArch Koblenz), Z 42III/2228. Pinneberger Tageblatt (PT), 22.02.1934.
  10. BArch Berlin, R 179/3545.
  11. Vgl. Klee, Ernst: „Euthanasie“ im Dritten Reich. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“. Überarbeitete Neuauflage. Frankfurt/M. 2010, S. 78-84.
  12. Vgl. Georg Lilienthal: Wie die T4-Aktion organisiert wurde. Zur Bürokratie eines Massenmordes, in: Margret Hamm (Hg.): Lebensunwert – zerstörte Leben. Zwangssterilisation un d“Euthanasie“. Zweite Auflage, Frankfurt/M. 2006, S. 143-147.
  13. Vgl. Struwe: Landesheilanstalt Neustadt in Holstein, S. 93-96.
  14. Vgl. Ute Hoffmann, Dietmar Schulze: „… wird heute in eine andere Anstalt verlegt.“ Nationalsozialistische Zwangssterilisation und „Euthanasie“ in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Bernburg. Dessau 1997, S. 29.
  15. Vgl. Uwe Danker, Astrid Schwalbe: Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus. Neumünster 2005, S. 115.
  16. Vgl. Struwe: Landesheilanstalt Neustadt in Holstein, S. 98-103.
  17. BArch Berlin, R 179/3545.
  18. Vgl. Vgl. Struwe: Landesheilanstalt Neustadt in Holstein, S.102 f.
  19. Vgl. Lilienthal: Wie die T4-Aktion organisiert wurde, S. 145.
  20. Der Transport bestand aus 5 Männern und 27 Frauen. Am gleichen Tag wurden noch 21 Patienten aus Altscherbitz nach Bernburg „verlegt“. Vgl. Hoffmann, Schulze: „… wird heute in eine andere Anstalt verlegt“, S. 121 u. 125.
  21. Schriftliche Mitteilung von Frau Dr. Ute Hoffmann, Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“-Anstalt Bernburg, vom 19.10.2011.
  22. Vgl. Hoffmann, Schulze: „… wird heute in eine andere Anstalt verlegt“, S. 66-68.
  23. Vgl. Ernst Klee (Hg.): Dokumente zur „Euthanasie“. Sechste Auflage. Frankfurt/M. 2007, S. 139 f.
  24. Vgl. Hoffmann, Schulze: „… wird heute in eine andere Anstalt verlegt“, S. 56.
  25. Friedhofsverwaltung Quickborn, Beerdigungsregister 1899-1960. Archiv der Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh, Bestand 29, Standesamtliche Bescheinigungen.
  26. Schriftliche Mitteilung der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh vom 01.02.2012.
  27. Zit. n. Ute Hoffmann: Todesursache „Angina“. Zwangssterilisation und „Euthanasie“ in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Bernburg. Magdeburg 1996, S. 73.
  28. Vgl. Klee (Hg.): Dokumente zur „Euthanasie“, S. 232. Hinzu kommen noch ca. 5.000 erkrankte und arbeitsunfähige KZ-Häftlinge, die im Rahmen der „Sonderbehandlung 14f13“ in Bernburg durch Gas ermordet wurden. Vgl. Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg (Hg.): „… dass das Unkraut vernichtet werden müsse“. NS-Zwangssterilisation, „Euthanasie“ und Ermordung von KZ-Häftlingen in Bernburg – Texte und Bilder einer Ausstellung. O.O.u.D., S. 21.

Ein Hinweis zu “Magda Janzen – Opfer der „Euthanasie“”

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Prof. Helmut Kettenmann schreibt einen historischen Artikel zur Gliaforschung und dabei spielt Friedrich Ernst Struwe aus der Landesheilanstalt bei Neustadt eine Rolle. Wir haben gesehen, dass es eine Veröffentlichung seiner Berichte gibt, ISBN-13: 978-3981592405, die auch in oben stehender Recherche sehr oft zitiert wird. Für unsere Arbeiten benötigen wir wenn möglich die Lebensdaten von Friedrich Ernst Struwe und sehr gern, wenn Sie so etwas haben, einen kurzen Lebenslauf oder etwas in der Art. Wir freuen uns sehr von Ihnen zu hören und verbleiben mit freundlichen Grüßen besonders auch von Prof. Kettenmann
    Birgit Jarchow
    Max Delbrueck Center for Molecular Medicine (MDC)
    Cellular Neurosciences
    Robert-Rössle-Str. 10
    13092 Berlin

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