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Storjohann

Eine Äußerung in der Bahn nach dem Attentat auf Hitler am 20 Juli 1944

20. Juli 1944
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Auszug aus dem Buch von Uwe Storjohann: „Hauptsache: Überleben“. Eine Jugend im Krieg 1936 – 1945 (Eimsbütteler Lebensläufe, Bd. 2). Hamburg 1993, S. 170 f.: „Auf den Lippen eine Mozartarie, die ich neben der Arbeit einstudiert habe, betrete ich den 17.30-Uhr-Zug der Kaltenkirchener Eisenbahn, entdecke das Nachbarmädchen Margot und setze mich, den Schluß der Arie […]

Sammellager ausländischer Zwangsarbeiter

In Quickborn-Renzel waren insgesamt ca. zwölf französische Kriegsgefangene, ebenso viele polnische Zwangsarbeiter und acht polnische Zwangsarbeiterinnen im Arbeitseinsatz. Während die Polen zumeist bei den Bauern untergebracht waren, gab es für die Franzosen ein Sammellager in der Scheune des Landwirts August Storjohann. Die ausländischen Zwangsarbeiter waren vermutlich in der Landwirtschaft eingesetzt. August Storjohann (1892 – 1981) […]

Die Familie Lötje – Ausgrenzung einer „privilegierten Mischehe“

Von der Judenverfolgung des Dritten Reiches betroffen war auch die Familie Lötje. Diese bestand aus der sogenannten „Volljüdin“ Anna Lötje geborene Lippstadt, ihrem „arischen“ Ehemann Oskar sowie den drei von den Nazis als „Mischlingen I. Grades“ stigmatisierten Kindern.. Oskar Lötje, geb. 1904, stammte ursprünglich aus Eutin und war von Beruf Bäcker und Konditormeister. Erwerbstätig war […]

illegale Unterstützung der Familie Lötje

17. November 1959
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Wiedergutmachungsverfahren Oskar Lötje Aussage des Landwirts August Storjohann, Amtsgericht Pinneberg, 17. November 1959: „Es war wohl Ende des Jahres 1944, als eines Tages der Polizeibeamte Klövkorn zu mir kam und mich fragte, ob ich mit Juden Geschäftsverbindungen habe. Ich verneinte diese Frage zunächst, worauf er mir vorhielt, dass ich doch Kartoffeln an die Familie Lötje […]