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Zwangssterilisation

Dr. Friedrich Ofterdinger

Dr. Friedrich Ofterdinger, geb. 16.Mai 1896 in Rellingen Das Tabea-Krankenhaus in Blankenese preist sich an mit einem „Loblied“ von 1940, ausgesprochen von Dr. Friedrich Ofterdinger. „Ich glaube, daß all‘ die Liebe und Mühe, die in dieses Schmuckkästchen von Krankenhaus eingebaut sind, sich zweifellos auswirken werden auf die Patienten. Denn wer hier auf diesem schönen Fleckchen […]

„Verordnung zur Ausführung des Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ vom 05.12.1933

5. Dezember 1933
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Reichsgesetzblatt I, 1933, Blatt 1021-1036.

Der Kunstmaler Wolfgang Freiherr von Sternenfels und das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“

Personen, die durch wiederholt nonkonformes Verhalten und psychische Auffälligkeiten in Erscheinung traten oder denen man eine Nervenkrankheit nachsagte, wurden nicht nur sozial gemieden, sondern oftmals als unheilbar krank angesehen. Psychische oder geistige Erkrankung wurden hierbei oftmals auf degenerierte Erbanlagen zurückgeführt. Da nach den Vorstellungen der nationalsozialistischen Eugenik und „Rassenhygiene“ sich der Mensch in höherwertige und […]

Zwangssterilisation einer siebenfachen Mutter aus Horst

Im Rahmen des nationalsozialistischen „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses” wurden zwischen 1933 und 1945 Tausende von vermeintlich „erbkranken” Menschen in Deutschland zwangssterilisiert. Davon waren auch mindestens drei Horster Einwohner betroffen. Ein herausragendes Beispiel ist die Zwangssterilisierung einer Horster Mutter von sieben Kindern, die als Zweijährige bei einem Verkehrsunfall ein Auge verloren hatte und 1936 vom […]