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Hamburger Gestapo

Richard Jürgensen – von zwölf Jahren faschistischer Terrorherrschaft zehneinhalb Jahre in Konzentrationslagern und Gefängnissen

Richard Jürgensen wurde am 25. Mai 1901 geboren. Er war von Beruf Schneidergeselle und ein Bruder des Elmshorner Reichstagsabgeordneten Reinhold Jürgensen (KPD). Richard Jürgensen trat im Jahre 1927 der KPD und der „Roten Hilfe“ (1) bei. 1931 wurde er zum politischen Leiter der „Roten Hilfe” in Elmshorn gewählt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Organisation 159 […]

Reinhold Jürgensen – KPD-Reichstagsabgeordneter – erschlagen von der SS

Reinhold Gustav Jürgensen wurde am 18. März 1898 in Elmshorn geboren. Er erlernte das Elektrikerhandwerk und trat 1922 in die drei Jahre zuvor gegründete KPD ein. Ab 1924 war er Kreisdeputierter (bis 1926), Stadtverordneter (bis 1933) und Funktionär der KPD-Bezirksleitung „Wasserkante“. Bei der Reichstagswahl am 6. November 1932 wurde Jürgensen in den Reichstag gewählt. Er […]

Max Wriedt – ermordet von der SS – ein Elmshorner Arbeiter im Widerstand

Der Zimmergeselle Max Wriedt, geboren am 3. April 1886, wohnte hier in der Timm-Kröger-straße 9. Er war vor 1933 Leiter des Elmshorner „Roten Frontkämpferbundes“. Schon im März 1933, kurz nachdem Reichstagsbrand wurde er verhaftet und kam in das Konzentrationslager Glückstadt. Da die Geheime Staatspolizei ihm keine illegale Tätigkeit für die KPD nachweisen konnte, musste er […]