Geboren am 5. September 1902 in Uetersen; Eltern: August Diedrich Jürs und Maria Johanna Rebecka, geb. Fuhlendorf [1]; älterer Bruder von Wilhelm Jürs (*1908).
Angeklagter im sechsten Offenborn-Prozess [2]. Die Nachfolge-Prozesse sind nach dem ersten Angeklagten Johannes Offenborn aus Elmshorn benannt.
Der Vorwurf: „.. Karl Jürs war vor dem Umbruch nicht politisch organisiert, sondern hat sich erst im April 1933 der KPD angeschlossen. Er hat als Kurier zwischen Uetersen und Elmshorn gedient, sich als Unterkassierer betätigt, Zeitungen gekauft und am Vergraben er Waffen im Januar 1933 bei Heldberg, sowie beim Transport einer Schreibmaschine im Frühjahr und Sommer 1933 mitgewirkt. …“[3]
Verurteilung am 3. Februar 1936 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu drei Jahren Zuchthaus, drei Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht.
Karl Jürs ist 1943 nach Moorrege verzogen[4].
Erhard Vogt, Aktualisierung April 2026.