Heinrich Carsten Behrs (* 28.07.1892 Heidgraben), Arbeiter – von den Nazis verfolgt, angeklagt und verurteilt

3. Februar 1936
Heisterkampstr. 31, Uetersen
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Angeklagter im sechsten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.F.), Verurteilung am 03.02.1936 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 3 Jahren Zuchthaus, 3 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht.

„.. Heinrich Behrs war bis 1921 Mitglied der SPD und 1924 Mitglied der KPD, in der seit 1928 Unterkassierer war. Nach dem Umbruch war er von April 1933 bis Februar 1924 (1934 – d. Verf.) Leiter und Kassierer einer Zelle, auch zahlte er selbst bis Oktober 1934 Beiträge für die KPD. …“[1]



[1] Urteil des 3. Strafsenats des Kammergerichts Berlin vom 03.02.1936 (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.F.).

Quelle: Stadtarchiv Elmshorn

Erhard Vogt

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