In der Friedrichstraße in der Höhe des Hauses Nr. 50 (damaliges Geschäft Koops) wurden kurz vor Kriegsende Straßensperren errichtet, die die britischen Panzer aufhalten sollten. Es handelte sich um alte Badewannen und anderen Hausrat, der kaum geeignet war, irgendein Hindernis darzustellen. [1]Aussage von Frieda Reinhold im Interview mit der Autorin. Siehe auch Annette Schlapkohl: Tornesch. […]
In der Wilhelmstraße in der Höhe des Hauses Nr. 59 wurden kurz vor Kriegsende Straßensperren errichtet, die die britischen Panzer aufhalten sollten. Die Straßenbäume mussten von Kriegsgefangenen zum Barrikadenbau gefällt werden. [1]Aussagen von Grete Nimtz, geb. Meyer, am 6.10.2000 und von Grete Klei, geb. Hinck, am 19.10.2000 im Interview mit der Autorin. Siehe auch Annette […]
In den letzten Kriegstagen fanden vermehrt Bombenangriffe auf die Bahnstrecke Elmshorn-Hamburg statt. Nach der Kirchenchronik des Tornescher Pastors Oppermann war der 3. Mai 1945 der letzte Tag der Kampfhandlungen. [1]Esinger Kirchenchronik, Bd. 2, S. 9. An diesem Tag wurde ein kanadischer Jagdbomber bei einem Angriff auf einen Güterzug von der Zugbegleitflak im Tornescher Bahnhof abgeschossen. […]
Die Kapitulation der deutschen 6. Armee in Stalingrad am 2. Februar 1943 beendete den Vormarsch der Wehrmacht in der Sowjetunion und war eine erste markante Niederlage der deutschen Armee im Zweiten Weltkrieg.[1]Vgl. Wehler, Hans-Ulrich: Deutsche Gesellschaftsgeschichte. Vierter Band – Vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten 1914 – 1949. Frankfurt […]
Anfang Mai 1945, der zweite Weltkrieg stand kurz vor dem Ende. Adolf Hitler hatte am 30. April Selbstmord begangen, Göring und Himmler aus der NSDAP ausgestoßen und Großadmiral Karl Dönitz zu seinem Nachfolger ernannt. Sowjetische Truppen hatten den Ring um Berlin geschlossen, Teile der US-Armee waren bei Torgau an der Elbe mit der Roten Armee […]
Die „Aktion weiße Flagge“ auf dem Kirchturm der Nikolaikirche am Alten Markt am 3. Mai 1945 Am 3. Mai 1945, einem Donnerstag waren die Verhältnisse in der Stadt völlig unüberschaubar. Alle Straßen in und um Elmshorn waren mit Wehrmachtsverbänden verstopft. Nach dem Dönitz-Befehl der kampflosen Übergabe Hamburgs zogen nun Teile der nordwärts strömenden Truppen durch […]