„Herrn Dr. med. Franz Lucas, geb. 15.9.11 Anschrift: Elmshorn, städtisches Krankenhaus wird gem. §7 des Gesetzes zur Fortführung und zum Abschluß der Entnazifizierung bestätigt, dass er keinerlei Bindungen zur NSDAP oder ihren Gliederungen hatte und von dem Gesetz zur Fortführung und zum Abschluß der Entnazifizierung nicht betroffen ist.“ [1] Bild1 Im Fragebogen des Military […]
Im Jahr 1909 kaufte eine Berliner Aktiengesellschaft in der Nähe des Elsensees, nahe der Kieler Straße, Baugrund der Grundeigentümerin Becker auf, um hier eine Palmonafabrik zu erreichten. Im gleichen Jahr starteten die Baumaßnahmen, sodass im Dezember 1910 die Fabrikation von Margarine beginnen konnte.[1]Chronik der Schule zu Quickborn. Erster Band, S. 67. Vgl. Kielmann, Hans-Jürgen: Ein […]
Bild 1: Die Högertwiete in Elmshorn: Sie wurde 1977 laut Bauamtsprotokolle als Planstr. F geführt. Nach Auskunft des Flächenmanagements wurde die Högertwiete am 9.9.1985 gewidmet. In Kenntnis der neueren Forschung zu Fritz Höger, den Aktivitäten der Höger-Gesellschaft, der Vererbung des Högerhauses an Neofaschisten im Widmungsjahr 1985 ist der Name Höger nicht mehr tragbar. Die […]
Der Eimsbütteler Fabrikant Rudolf Conrad Brockhahne, Besitzer des Gutes “Elisenhof” in Quickborn, beschäftigte in Heimarbeit zuliefernde Zigarrenarbeiter, die in einer kleinen Barackensiedlung hausten. Sie gründeten 1895 die SPD-Quickborn. An die mietweise Unterbringung (1 Mark pro Woche) erinnerte der “Barackenweg”, der am 6. August 1948 – auf Antrag des KPD-Vertreters- in Wiesengrund umbenannt wurde. Mitbegründer der […]
Deichstraße 5 in Uetersen war der Sitz des Ortsbauernführers. [1] In machtabsteigender Reihenfolge unterstand er dem Reichsbauernführer R.W.Darré, Landesbauernführer Wilhelm Struve und Kreisbauernführer Heinrich Peters. Es bestand eine Zwangsmitgliedschaft der Bauern, Ziel der Organisation war es, den Selbstversorgungsgrad des Dritten Reiches zu steigern (1932 80%) besonders in den Bereichen Fett, Wolle und Flachs. Produktionsfragen wurde […]
Lt. Schreiben vom 19. Oktober 1946 an „Senior Search Officer“ in Hamburg hat die Firma zwischen 1941 und 1945 drei polnische Zivilarbeiter und drei französische Kriegsgefangene beschäftigt. Vor- und Nachnamen und Beschäftigungsdauer sind angegeben, Geburtsdatum und –ort jedoch nicht[1]. „Sämtliche 6 Leute wurden mir sr. Zt. vom hiesigen Arbeitsamt zugewiesen.“[2] [1] […]
Lt. Schreiben vom 22. Oktober 1946 an „Senior Search Officer“ in Hamburg hat die Firma zwischen 1943 und 1945 zehn polnische Zivilarbeiter und 1945 drei französische Kriegsgefangene beschäftigt. Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum und -ort und Beschäftigungsdauer sind angegeben[1]. Unter den polnischen Beschäftigten haben acht den gleichen Familiennamen, darunter als jüngstes ein 13jähriges Kind.[2] […]
Lt. Schreiben vom … (1946) hat die Firma 18 russische Zivilarbeiterinnen beschäftigt. Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Geburtsort und Beschäftigungsdauer sind angegeben.[1] [1] Vgl. ITS Archiv Bad Arolsen, Dokument Nr. 70723155#1 (2.1.2.1/0911-1077A/0968/0026)
Lt. Schreiben vom 21.10.1946 hat die Firma 10 belgische Kriegsgefangene, 17 russische Zivilarbeiter, 5 polnische Zivilarbeiter und je einen französischen, italienischen, kroatischen Zivilarbeiter beschäftigt. Vor- und Nachnamen und Geburtsdatum sind angegeben, die Beschäftigungsdauer nicht.[1] [1] Vgl. ITS Archiv Bad Arolsen, Dokument Nr. 70723285#1 (2.1.2.1/0911-1077A/0968/0152)
Lt. Schreiben vom 22.10.1946 hat die Firma 8 polnische, 5 weißruthenische, einen russischen und 3 französische Zivilarbeiter beschäftigt. Vor- und Nachnamen, Geburtstag und –ort und Beschäftigungsdauer sind angegeben. Die Firma hat auch 5 belgische und 5 russische Kriegsgefangene beschäftigt; Vor- und Nachname und Gefangenen-Nr. sind angegeben, die Beschäftigungsdauer lässt sich nicht mehr feststellen.[1] [1] Vgl. […]