HIER LEBTE JOHANN MALINOWSKI GEB. 17.2.1945 MUTTER IN ZWANGSARBEIT TOT 6.4.1945 HIER LEBTE STEPHANIA MALINOWSKA JG. 1926 POLEN ZWANGSARBEIT FIRMA H. OTTENS CO. ÜBERLEBT Die Patenschaft für die Stolpersteine übernehmen SchülerInnen der Boje-C.-Steffen Gemeinschaftsschule mit ihrer Lehrkraft Adrian Planer Johann Malinowski, seine Mutter Stephania Malinowksi und sein Vater Ignacy Szule Der Säugling Johann […]
HIER WOHNTE JOHANN BÜSEN JG. 1877 IM WIDERSTAND VERHAFTET 1941 KZ SACHSENHAUSEN KZ BERGEN-BELSEN TOD AN HAFTFOLGEN 1945 Die Patenschaft für den Stolperstein für Johann Büsen übernimmt Beate Raudies, Mitglied der SPD‐Fraktion im schleswig‐holsteinischen Landtag. Johann Büsen wird am 24.11.1877 in Wewelsfleth geboren.[1] Im Jahre 1926 wohnte er in Elmshorn mit seiner Frau Anna und […]
In der Friedrichstraße in der Höhe des Hauses Nr. 50 (damaliges Geschäft Koops) wurden kurz vor Kriegsende Straßensperren errichtet, die die britischen Panzer aufhalten sollten. Es handelte sich um alte Badewannen und anderen Hausrat, der kaum geeignet war, irgendein Hindernis darzustellen. [1]Aussage von Frieda Reinhold im Interview mit der Autorin. Siehe auch Annette Schlapkohl: Tornesch. […]
In der Wilhelmstraße in der Höhe des Hauses Nr. 59 wurden kurz vor Kriegsende Straßensperren errichtet, die die britischen Panzer aufhalten sollten. Die Straßenbäume mussten von Kriegsgefangenen zum Barrikadenbau gefällt werden. [1]Aussagen von Grete Nimtz, geb. Meyer, am 6.10.2000 und von Grete Klei, geb. Hinck, am 19.10.2000 im Interview mit der Autorin. Siehe auch Annette […]
Pastor Friedrich Oppermann, wohnhaft im Pastorat in der Esinger Straße 68, war von 1931 bis 1949 als Seelsorger in Tornesch tätig. Er führte die Kirchenchronik gewissenhaft und berichtete über die gedrückte Stimmung der Bevölkerung in den letzten Kriegstagen. Am 1. Mai 1945 schrieb er: „Die Gemeinde Tornesch beherbergt jetzt etwa 1200 Luftkriegsgeschädigte aus Hamburg und […]
In einem Massengrab auf dem Tornescher Friedhof wurden am 30. April 1945 neun Personen beigesetzt.[1]Hierzu und zum Folgenden Annette Schlapkohl: Tornesch. Die Geschichte der Ortsteile Ahrenlohe, Esingen und Tornesch von den Anfängen bis heute. Husum 2004, S. 263f.. Sie waren durch Tieffliegerbeschüsse und einen Bombenangriff im Hasweg am 27. April ums Leben gekommen, eine Person […]
In den letzten Kriegstagen fanden vermehrt Bombenangriffe auf die Bahnstrecke Elmshorn-Hamburg statt. Nach der Kirchenchronik des Tornescher Pastors Oppermann war der 3. Mai 1945 der letzte Tag der Kampfhandlungen. [1]Esinger Kirchenchronik, Bd. 2, S. 9. An diesem Tag wurde ein kanadischer Jagdbomber bei einem Angriff auf einen Güterzug von der Zugbegleitflak im Tornescher Bahnhof abgeschossen. […]
Am 3. Mai 1945 gegen drei Uhr nachmittags wirft ein britischer Tiefflieger eine Brandbombe auf den Hof Kurzenmoor 16 von Karl Mohr jr.. Dabei wird das große Bauernhaus zerstört und brennt, ebenso wie die benachbarte Scheune, vollständig ab. Bei dem Angriff kommen zehn Personen ums Leben, darunter drei Kinder. [1]Bericht der Feuerwehr vom 20. Juni […]
Der Gedenkstein auf dem Kreisverkehr am Langeloher Hof erinnert an den 26. April 1945, dem letzten Fliegerangriff auf Elmshorn mit 92 Toten, auch ZwangsarbeiterInnen. 92 Elmshorner darunter 20 Kinder und fünf ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene (sie sind auf dem Gedenkstein auf dem evangelischen Friedhof verzeichnet) kommen dabei ums Leben. der Langeloher Hof war zu diesem Zeitpunkt […]
Nach der kampflosen Übergabe Hamburgs ergeht um 24.00 gemäß Fernschreiben des Oberbefehlshaber Nordwest der Befehl, die Truppen aller Wehrmachtsteile auf der Linie Elmshorn-Barmstedt-Alveslohe zurückzuführen, die zu halten sei.[1] Diese neue Hauptkampflinie (HKL) soll mit einer Auffanglinie Horst-Offenseth-Lutzhorn-Lentföhrden errichtet werden. „Bedenklich scheint allerdings, dass man bei diesen Verhandlungen als militärische Endkonsequenz eine mögliche Verwüstung des Umlandes […]