HIER WOHNTE JAMES PHILIPP JG. 1872 DEPORTIERT 1943 THERESIENSTADT ERMORDET 18.10.1943 Die Patenschaft für den Stolperstein übernehmen die SchülerInnen des Leistungskurs Geschichte der Bismarckschule Schule Elmshorn mit ihrer Lehrkraft Steffen Münster. Am 12.1.1872 bekamen Carl Philipp und Rieke Hertz die Zwillinge Henry und James, die am 20.1.1872 beschnitten wurden. Henry Philipp wurde nur drei […]
HIER WOHNTE HENRIETTE LIPPSTADT GEB. ROTHGIESSER JG. 1872 DEPORTIERT 1942 THERESIENSTADT ERMORDET 15.11.1943 Die Patenschaft für den Stolperstein übernehmen die AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der Bismarckschule mit ihren Lehrkräften Thorsten Mann und Wiebke Hildebrandt. Henriette Lippstadt wurde am 8.8.1872 als Henriette Rothgiesser in Hamburg geboren. Sie wurde Jettchen genannt. Sie heiratete […]
Die Hinweistafel „Verfolgung in Elmshorn“ am Rathaus weist auf die „Arisierung“ Elmshorner Geschäfte und Unternehmen durch den NS-Staat hin. Ab Januar 1933 begann überall die Verfolgung, Misshandlung und Vernichtung von Menschen aus politischen, rassischen, religiösen und ideologischen Gründen durch den NS-Staat. Auch in Elmshorn. Die Büromaterialien- und Papier-Großhandlung des jüdischen Elmshorner Bürgers Max Meyer wurde […]
8. Juni 1965: Die widerwillige Vernehmung des Kurt Dreyer durch Amtsgerichtsrat Kröger in Wedel 8.6.1965, Amtsgericht Wedel, Gorch-Fock-Straße 9: „Aus dem Offizierslehrgang in Dresden kam ich im April 1942 als Leutnant der Schutzpolizei der Reserve nach Hamburg zur Polizeibehörde. Hier wurde ich kurz vor dem Ausrücken dem Reservepolizeibataillon 101 als Führer des sogen. `schweren Zuges´ […]
In der Ellerauer Straße, direkt an der Gronau, befand sich der landwirtschaftliche Hof von Hans Micheelsen.[1]Verlag A. Beig (Hg.): Adressbuch für Pinneberg und Umgegend. Pinneberg 1935/36. Verlag Heinrich Buschmann (Hg.): Heimat-Adressbuch Landkreis Pinneberg. Ausgabe 1959. München 1959. Micheelsen gehörte zu dem rechtsbürgerlichen Milieu der Landgemeinde Quickborn. Er war im Vorstand des örtlichen Landwirtschaftlichen Vereins[2]Pinneberger Tageblatt, […]
Der Buchbindemeister Emmanuel Strauss war Veteran des Ersten Weltkriegs und lebte in dem Haus im Langen Kamp mit seiner Familie ab den 1930er Jahren. Strauss kam 1938 ins KZ Sachsenhausen und musste später Zwangsarbeit im Hamburger Hafen leisten. Im Februar 1945 wurde er ins KZ Theresienstadt deportiert, nach dem Krieg gelang es ihm nicht, wieder […]
Alfred Stern war jüdischer Abstammung und Krankenpfleger im Krankenhaus Ochsenzoll. Sein Haus, vor dem heute die Stolperstele steht, musste er schon bald nach dem Kauf im Jahr 1935 wieder abgeben. Stern wurde im November 1938 ins KZ Sachsenhausen deportiert und nach Rücksprache mit seinem Arzt wieder freigelassen. Im Februar 1945 kam er ins KZ Theresienstadt, […]
Auf dem Brüderhof bereiteten sich ab 1934 junge Juden auf die Auswanderung nach Palästina vor. Die zionistische Jugendorganisation Hechaluz, hebräisch für „Der Pionier“ unterhielt die landwirtschaftliche Ausbildungsstätte, der Brüderhof selbst gehörte wie heute noch zum Rauhen Haus und war an einen Landwirt verpachtet. Einigen der jungen Juden gelang die Auswanderung, andere flohen, als die Nazis […]
Am 3.2.1885 wurde Betty Elkeles in Hamburg geboren. Zum damaligen Zeitpunkt waren ihre Eltern, den Buchhalter Salomon Elkeles und Clara Elkeles (geb. Nossen), noch verheiratet. Sie trennten sich, danach heiratete Salomon Elkeles am 25.10.1888 Anna Nossen (auch genannt Hannchen) in ihrem Geburtsort Gnesen/Gniezno (Polen). Bettys Schwester aus erster Ehe starb mit 12 Jahren und wurde […]
Salomon Bondy war ein bedeutender Grundbesitzer mit einem ca. 50 ha umfassenden Immobilienbesitz vor allem in Lurup und Eidelstedt, darunter am Friedrichshulder Weg, aber auch in Garstedt (heute Norderstedt). Diese Immobilien gehörten zu einem Luruper Anwesen und waren somit im Luruper Grundbuch verzeichnet, gehörten gemäß eines Schreibens des Pinneberger Bauamtes von 1952 zum Kreis Pinneberg.[1]Landesarchiv […]