Spurensuche Kreis Pinneberg und Umgebung
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Newsletter 01/2026

Veranstaltungen und Gedenktage für die Opfer des Faschismus - Tornesch + Uetersen + Wedel + Pinneberg + Kaltenkirchen + Elmshorn - Ausstellungsbesuch "Blutiger Boden" im Altonaer Museum - Neue Ausstellung im Hamburger Rathaus - Treffen des Fördervereins 2026

Tornesch - Montag 26.1. Heimathaus Riedweg 3 um 19.00 Uhr:

Wirken und Leben der Künstlerin Anita Rée

Vortrag von Dr. Thomas Carstensen in plattdeutscher Sprache

Die Hamburger Künstlerin Anita Rée war 1919 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung Hamburgische Sezession und wenig später der noch heute existierenden Gemeinschaft Deutscher und Österreichischer Künstlerinnenvereine aller Kunstgattungen (GEDOK). Gegen Ende der Weimarer Zeit begegnete ihr vermehrt antijüdische Hetze. Im April 1933 wurde sie von der Hamburgischen Künstlerschaft als "artfremdes Mitglied" diffamiert und ausgeschlossen. Am 12. Dezember 1933 nahm sie sich durch Anfeindungen und persönliche Entäuschungen vereinsamt auf der Insel Sylt das Leben.

Das Einladungsblatt erhalten Sie hier

Für Anita Rée liegen Stolpersteine in Hamburg und in der Gemeinde Sylt.

Den Aufsatz "Wie ich über Anita Rée stolperte" des sechzehnjährigen Oskar Sasse können Sie hier lesen

Uetersen - Dienstag 27. 1. Stadthalle um 18.00 Uhr:

Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Uetersen - SchülerInnen forschen zu den Offenbornprozessen

Am 27. Januar um 18.00 Uhr findet in der Stadthalle, Berliner Straße 12, die offizielle Gedenkveranstaltung der Stadt Uetersen in Zusammenarbeit mit der "Spurensuche Uetersen" statt.

Mit Musikbeiträgen des Orchesters des Ludwig-Meyn-Gymnasiums, Begrüßung durch Bürgermeister Dirk Woschei (SPD), und neuen Forschungsergebnissen zu verschiedenen Opfern aus den Offenborn-Prozessen durch SchülerInnen des Ludwig-Meyn-Gymnsasiums.

Das Einladungblatt erhalten Sie hier

Spuren zu einigen Uetersener politisch Verfolgten und Verurteilten in den Offenbornprozessen finden sie hier:

Arthur Sorg Wilhelm Vollstedt Johann Britten

Josef Kristen Heinrich Colmorgen Victor Andersen

und in Elmshorn zu Johannes Offenborn

sowie in Tornesch zu Heinrich und Theodor Lohmann

Die Kreisbildungstätte in der Düsterlohe in Barmstedt: Seit 1997 trägt das Haus den Namen Victor-Andersen-Haus, benannt nach dem ersten Kreisjugendpfleger des Kreises Pinneberg nach dem Zweiten Weltkrieg. Während der NS-Zeit war der Uetersener Victor Andersen (1907–1995) aktiv im Widerstand gegen das Naziregime und einer der Verurteilten in den Offenborn-Prozessen. Bild: wikipedia

Lesen Sie hier den Beitrag von Herbert Diercks zum Tode von Victor Andersen.

Ein Gedenkstein auf dem Reinhold-Jürgensen-Platz in Elmshorn erinnert an die Offenbornprozesse 1935 und 1936. Zur Spur kommen Sie hier

Wedel - Dienstag 27.1. Stadtbücherei im Rosengarten 18.30 Uhr: Gedenken an die Opfer des NS-Staates

Die Veranstaltung in der Stadtbücherei im Rosengarten 6 zeigt ein kompaktes Programm zum Thema: Wie ging es der Jugend unter der Naziherrschaft - und ist das alles nur Geschichte.

Einführende Worte von Bürgermeisterin Julia Fisauli-Aalto
Gäste und Beiträge von: Ilka Hachenberg (Stadtbücherei); Dr. Achim Juse (Arbeitskreis der Stadt Wedel gegen Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit); Jens Wilke (VVN-BdA), Wolfgang Kahle (DGB); Heidi Garling (Amschler-Stiftung); Anke Rannegger (Stadtarchiv Wedel); Schülerinnen und Schüler der Gebrüder-Humboldt-Schule und der Ernst-Barlach Gemeinschaftsschule. Hier weiterlesen

Das Einladungsblatt finden Sie hier

Pinneberg - Dienstag 27.1. Drostei Dingstätte 23 um 19.00 Uhr

Der Pinneberger Kreistag lädt zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz (Oswiecim) zu einer Feierstunde ein.

Die Stunde wird gestaltet von:
Dem Präsidium des Kreistags Pinneberg
Thorsten Mann-Raudies (Rezitation und Gesang)
Intermezzo Elmshorn

Das Einladungsblatt erhalten Sie hier

Es wird um Anmeldung gebeten: h.zolldann@kreis-pinneberg.de
Tel:: 04121-45021011

KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen in Springhirsch

Einladung zur Veranstaltung am 27. Januar 2026


G e d e n k e n - E r i n n e r n - F r a g e n
Menschenrechte in Vergangenheit und Gegenwart oder
„das Recht, Rechte zu haben!“ (Hannah Arendt)
E I N L A D U N G
2 7 . 0 1 . 2 0 2 6 , 1 7 : 0 0 - 1 9 : 0 0 U h r
O r t : R a t h a u s K a l t e n k i r c h e n
Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.01. möchten wir Sie herzlich zu unserer Veranstaltung einladen. Gemeinsam erinnern wir an die Menschen, die während des NS-Regimes Verfolgung, Unmenschlichkeit und Schmerzen erleiden mussten und wir gedenken der vielen Millionen Menschen, die mit dem Kostbarsten zahlen mussten: ihrem Leben.
Im Rahmen einer eindrücklichen Präsentation verdeutlichen Schüler:innen der Gemeinschaftsschule am Marschweg anhand der Biographie von Werner Eckstein, Überlebender des KZ-Außenlagers Kaltenkirchen, die Relevanz von Menschenrechten in Vergangenheit und Gegenwart. Dabei stellen sie auch die Frage danach, was Menschen brauchen, um in (rechts)sicheren Verhältnissen leben zu können.
Die Veranstaltung umfasst ein kulturelles und inhaltliches Rahmenprogramm. Informationen zum genauen Ablauf des Programms folgen zeitnah.
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und bitten vorab um eine kurze Anmeldung per E-Mail an
ts@kz-gedenkstaette-kaltenkirchen.de.
Hans-Jürgen Kütbach (Vorsitzender des Trägervereins der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen)
Marc Czichy (Leiter der KZ-Gedenkstätte Kaltenkirchen)

Elmshorn - Donnerstag 29.1 Erich Kästner Gemeinschaftsschule

Die städtische Gedenkveranstaltung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus mit Beteiligung der weiterführenden Schulen in Elmshorn findet dieses Mal in der Erich Kästner Gemeinschaftsschule, Hainholzer Damm 15, 25337 Elmshorn statt. Der diesjährige Untertitel zur Veranstaltung lautet: "Jeder Name hat eine Geschichte".

Das Programm und weitere Informationen können Sie hier einsehen.
"Überlebender und Opfer - Der Lebensweg des Bismarckschülers Heinz Hirsch" lautet ein Beitrag von Schülerinnen und Schülern der Bismarckschule. Ein Stolperstein für seinen Vater Albert Hirsch liegt in Elmshorn und in Hamburg.

Ausstellungsbesuch im Altonaer Museum 1. März 2026

Bitte meldet Euch bei Guido Nowak (Bündnis Gegen Rechts im Kreis Pinneberg) wer Sonntag, den 1. März 2026 um 15.00 Uhr die Ausstellung "Blutiger Boden" mit öffentlicher Führung im Altonaer Museum besuchen möchte.


Weitere Informationen erhaltet Ihr hier.

Zum Forschungprojekt zur Aufarbeitung des NSU-Komplexes durch die Hamburger Bürgerschaft lesen Sie hier

Die Broschüre der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft "Der NSU-Komplex in Hamburg - Das Recht auf Aufklärung verjährt nicht" ist jetzt in 2. Auflage erschienen und kann hier gelesen werden.

Neue Ausstellung im Hamburger Rathaus ab 5. Februar:

"Kultur unter Kontrolle im NS-Staat"

Vom 5. Februar bis 10. März 2026 zeigen wir im Hamburger Rathaus die neue Ausstellung „Kultur unter Kontrolle. Hamburger Kultureinrichtungen und die Kulturverwaltung im Nationalsozialismus“
Hamburg erfreute sich bis 1933 eines bunten Kulturlebens. Moderne Kunst lockte in die Museen. In Konzerthäusern und Tanzlokalen spielten Big Bands auf. Theater und die zahlreich entstandenen Kinos präsentierten ein vielfältiges Programm.
Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten fiel das kulturelle Leben jedoch unter die Kontrolle der neu gegründeten Kulturbehörde. Welche Funktionen hatte Kultur im nationalsozialistischen Hamburg?

Bitte hier weiterlesen.

Treffen des Projektes Spurensuche: Stolpersteinverlegung mit dem Künstler Gunter Demnig in 2026

Am Donnerstag, dem 05. Februar um 19.00 Uhr trifft sich das Projekt Spurensuche in der beruflichen Schule des Kreises in Pinneberg. Thema wird u.a. die bevorstehende Verlegung von Stolpersteinen gegen das Vergessen mit dem Künstler Gunter Demnig im Kreis Pinneberg im Juni 2026 sein. Interessierte sind eigeladen.

Mitmachen - engagieren - erinnern

Sie interessieren sich für die lokale und regionale Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus und die Erinnerungskultur im Kreis Pinneberg? Dann kommen Sie zu unserem nächsten Treffen:
Donnerstag, den 05. Februar 2026 im Konferenzraum der Beruflichen Schule, An der Berufsschule 1 in Pinneberg. Eine Einladung erfolgt rechtzeitig
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