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Newsletter 02/2025
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Barmstedt: Gegen das Vergessen:
25. März Gedenkveranstaltung und Stolpersteinverlegung am 10. April
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Pinneberg 3. April Gemeindehaus der Christuskirche: "Denkmäler die Kriege ehren" Vortrag und Diskussion mit Dr. Stephan Linck
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Pinneberg 27. März: "Aufstieg der neuen Rechten" Vortrag und Diskussion mit Sebastian Friedrich im Geschwister-Scholl-Haus
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Die Bundestagswahl und das Rekordergebnis der AfD haben erneut verdeutlicht, wie stark rechte Kräfte in den letzten Jahren an Einfluss gewonnen haben. Diese Entwicklung ist kein rein deutsches Phänomen – auch in Ländern wie Ungan, Italien und den USA feiern rechte Bewegungen und Parteien beachtliche Erfolge.
In Deutschland sind rechte Vordenker wie Götz Kubitschek zunehmend in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Sie stehen für ein weit verzweigtes Netzwerk, das bis in die Identitäre Bewegung und die AfD reicht. Diese Akteure liefern die ideologische Grundlage für eine sich neu formierende rechte Bewegung – und das mit wachsendem Erfolg. Durch geschickte mediale Präsenz gelingt es ihnen, ihre Ideologie zu verbreiten und gesellschaftliche Krisen in ihrem Sinne umzudeuten. Viele ihrer Themen und Narrative sind längst in der breiten Öffentlichkeit angekommen.
Doch was sind die Ursachen für den Aufstieg der Rechten? Warum ist die rechte Bewegung derzeit so erfolgreich? Und welche Entwicklungen sind in Zukunft zu erwarten?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich Sebastian Friedrich in seinem Vortrag im Geschwister-Scholl-Haus. Als freier Autor und Journalist beschäftigt er sich seit Jahren intensiv mit der Rechten in Deutschland.
Kommt am Donnerstag, den 27. März 2025, um 19 Uhr ins GSH in Pinneberg, um spannende Analysen und Einblicke zu erhalten, Fragen zu stellen und zu diskutieren!
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Elmshorn 5. April Industriemuseum: Putzen Gegen das Vergessen - eine etwas andere Führung
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Buchankündigungen: Drei neue Bände zur Geschichte des Nationalsozialismus in Elmshorn von Harald Kirschninck
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Der Kampf um Elmshorn: Elmshorn im Nationalsozialismus im Spiegel der Elmshorner Zeitungen. 1920 - 1933. Bd. 1
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Dieses Buch "Kampf um Elmshorn" zeigt die Geschichte des Nationalsozialismus in einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein. Schon früh gründete sich hier eine Ortsgruppe der NSDAP und beteiligte sich an den Auseinandersetzungen mit Kommunisten und Sozialdemokraten in Schleswig-Holstein und Hamburg. Anhand von Artikeln aus den beiden Elmshorner Zeitungen, der "Chronik der NSDAP zum 10-jährigen Bestehen 1925-1935" und anderen Quellen wird der Weg zur NS-Machtergreifung dargestellt, der mit den Handgranatenanschlägen 1932 einen ersten furchtbaren Höhepunkt in der Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur lieferte. Die in nächster Zeit erscheinenden Folgebände schildern die Ereignisse von 1933-1936 und die Jahre 1937-1945.
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Gebt uns vier Jahre Zeit!: Elmshorn im Nationalsozialismus im Spiegel der Elmshorner Zeitungen 1933 - 1936 Band 2
"Gebt uns vier Jahre Zeit!" forderte Adolf Hitler in seiner ersten Rundfunkansprache am 1.Februar 1933. Er benötigte diese vier Jahre nicht. Innerhalb weniger Monate installierte er in Deutschland eine Diktatur, die tief in das private Leben eindrang. In diesem Buch wird die Zeit des Nationalsozialismus in Elmshorn von der Machtergreifung bis zum Ende des Jahres 1936 anhand von Quellen aus Archiven, Polizeiakten und Zeitungsauschnitten aus den Elmshorner Nachrichten und der Elmshorner Zeitung beschrieben, wobei chronologisch vorgegangen wurde. Durch die chronologische Aufführung wird die Geschwindigkeit des Umbaues einer Demokratie in eine Diktatur verdeutlicht. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass einem die Mechanismen der Umwandlung von Demokratie zu Diktatur bewusstwerden, damit man aus der Vergangenheit lernt und die Demokratie verteidigen und den Umbau eines Staates hin zu einer Diktatur verhindern kann. Diese Bände sollen hierzu beitragen.
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Dem Untergang entgegen! Verfolgung - Terror - Krieg
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Elmshorn im Nationalsozialismus im Spiegel der Elmshorner Nachrichten Band 3
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Mit dem dritten Band "Dem Untergang entgegen! Verfolgung - Terror - Krieg" wird die Reihe "Nationalsozialismus in Elmshorn im Spiegel der "Elmshorner Nachrichten" abgeschlossen. Er behandelt die Jahre 1937 bis 1945, die gekennzeichnet waren mit Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Mitbürger, der Unterdrückung mit Terror, dem Krieg, der sehr schnell von anfänglichen Erfolgen in den Untergang führte. In diesem Krieg wurde der Holocaust an Juden, die Misshandlungen, Ausbeutungen und Morde an Kriegsgefangenen aus den unterdrückten Ländern Europas und Zwangsarbeitern verübt. In diesem Buch wird die Zeit des Nationalsozialismus und der Alltag im Krieg und dessen Vorbereitung in Elmshorn anhand von Quellen aus Archiven, Polizeiakten und Zeitungsausschnitten aus den Elmshorner Nachrichten beschrieben, wobei chronologisch vorgegangen wurde.
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Sonnabend 29. März 2025
Workshop des Fördervereins Spurensuche
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"Überleben ungewiss. Das Schicksal der Kinder von Zwangsarbeiterinnen im Kreis Pinneberg“
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Sonnabend 29. März 2025 - 10.00 bis 16.00 Uhr: Workshop des Fördervereins Spurensuche in der Kreisberufsschule
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Von 1940 bis Ende 1945 starben im Deutschen Reich mindestens 35.000 Kinder von Zwangsarbeiterinnen aus Polen, der Ukraine und Russland. In der Sicht der Machthaber raubten diese als „rassisch minderwertig“ geltenden Kinder den Müttern zu viel Arbeitskraft – sie wurden bald mit einem System an Verordnungen und Maßnahmen verfolgt. Das Spektrum reichte von Zwangsabtreibungen über Einschränkung des Mutterschutzes und verschlechterter Ernährung bis zur erzwungenen Unterbringung in Einrichtungen, wo man den Tod der Kinder aufgrund mangelhafter Versorgung und Krankheiten billigend in Kauf nahm.
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In der Geschichtsforschung sind diese Vorgänge erst ansatzweise untersucht. Der Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein (AKENS) leuchtet die spezifischen Strukturen dieser Verfolgung erstmals für ein gesamtes Bundesland aus und rekonstruiert das meist kurze und erbärmliche Sterben von fast 2.100 Kindern hier im Land. 100 von ihnen kamen im Kreis Pinneberg ums Leben.
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Kay Dohnke vom AKENS skizziert die Möglichkeiten einer solchen systematischen Erforschung, der für Pinneberg zuständige Historiker Fabian Boehlke stellt regionale Hintergründe und erste Erkenntnisse vor. Anhand konkreter Beispiele wollen wir zeigen, wie wir Kinder aus dem Vergessen zurückzuholen versuchen, die es nach dem Willen der Nazis nie hätte geben sollen.
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Anmeldungen noch bis zum 24. März an:
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Noch bis 31. März 2025: Ende der Bewerbungsfrist für den Schülerwettbewerb der Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinischer Gedenkstätten
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Ausschreibung: Schüler*innen- und Jugendpreis 2025
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Zum dritten Mal schreibt die Bürgerstiftung Schleswig-Holsteinische Gedenkstätten einen Wettbewerb für Schüler*innen und Jugendliche aus. Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein. Teilnehmen können Gruppen und Einzelbewerber*innen. Es winken drei Preise jeweils in Höhe von 500 Euro. Über die Vergabe entscheidet eine unabhängige, interdisziplinär zusammengesetzte Jury. Bewerbungsfrist ist der 31. März 2025. Die Teilnahmebedingungen und -formulare finden Sie hier.
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Mitmachen - engagieren - erinnern
Sie interessieren sich für die lokale und regionale Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus und die Erinnerungskultur im Kreis Pinneberg? Dann kommen Sie zu unserem nächsten Treffen: Dienstag, 08. April 2025, 19 Uhr im Konferenzraum der Beruflichen Schule, An der Berufsschule 1 in Pinneberg.
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