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Zwangsarbeit

Stolpersteine für Franziska und Adam Plasczyk

Zum Gedenken an die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und deren Kinder, die den „Reichseinsatz” nicht überlebt haben, hat der Künstler Gunter Demnig am 03 Dezember 2015 sechs Stolpersteine in Barmstedt verlegt. An der Austraße vor dem Gelände der ehemaligen Wachsfabrik Schlickum erinnern jetzt vier Stolpersteine an die Familie Dedoscha aus der Sowjetunion. Dunja und Peter Dedoscha […]

M. Röpcke, Walzenmühle, gegründet 1851

Lt. Schreiben vom 19.10.1946 an „Senior Search Officer“ in Hamburg hat die Firma zwischen 1941 und 1945 drei polnische Zivilarbeiter und drei französische Kriegsgefangene beschäftigt. Vor- und Nachnamen und Beschäftigungsdauer sind angegeben, Geburtsdatum und –ort jedoch nicht[1]. „Sämtliche 6 Leute wurden mir sr. Zt. vom hiesigen Arbeitsamt zugewiesen.“[2]         [1] Vgl. ITS […]

Christian Testorf, Lederfabrik, gegründet 1799; jetzt Testorf-Leder

Lt. Schreiben vom 22.10.1946 an „Senior Search Officer“ in Hamburg hat die Firma zwischen 1943 und 1945 zehn polnische Zivilarbeiter und 1945 drei französische Kriegsgefangene beschäftigt. Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum und -ort und Beschäftigungsdauer sind angegeben[1]. Unter den polnischen Beschäftigten haben acht den gleichen Familiennamen, darunter als jüngstes ein 13jähriges Kind.[2]       [1] […]

Ein Obstdiebstahl und die Konsequenzen

An einem Donnerstag Abend, den 13. August 1942, gingen drei junge Burschen im Alter von 14 bis 22 Jahre die Quickborner  Jahnstraße entlang und kamen an dem Grundstück des Rentners Johannes Kühl vorbei, wo sie über den Gartenzaun stiegen, um Äpfel zu stehlen. Dieses Vergehen, das gewöhnlich für ertappte Kinder und Jungerwachsene mit einer strengen […]

Norddeutsche Papierwerke GmbH, Werk Uetersen, jetzt Stora Enso Uetersen GmbH & Co. KG

Lt. Schreiben vom … (1946) hat die Firma 18 russische Zivilarbeiterinnen beschäftigt. Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Geburtsort und Beschäftigungsdauer sind angegeben.[1] [1] Vgl. ITS Archiv Bad Arolsen, Dokument Nr. 70723155#1 (2.1.2.1/0911-1077A/0968/0026)

Uetersener Eisenwerk Guerle & Co

Lt. Schreiben vom 21.10.1946 hat die Firma 10 belgische Kriegsgefangene, 17 russische Zivilarbeiter, 5 polnische Zivilarbeiter und je einen französischen, italienischen, kroatischen Zivilarbeiter beschäftigt. Vor- und Nachnamen und Geburtsdatum sind angegeben, die Beschäftigungsdauer nicht.[1] [1] Vgl. ITS Archiv Bad Arolsen, Dokument Nr. 70723285#1 (2.1.2.1/0911-1077A/0968/0152)

Klostermühle W. Andreas & Co. KG

Lt. Schreiben vom 22.10.1946 hat die Firma 8 polnische, 5 weißruthenische, einen russischen und 3 französische Zivilarbeiter beschäftigt. Vor- und Nachnamen, Geburtstag und –ort und Beschäftigungsdauer sind angegeben. Die Firma hat auch 5 belgische und 5 russische Kriegsgefangene beschäftigt; Vor- und Nachname und Gefangenen-Nr. sind angegeben, die Beschäftigungsdauer lässt sich nicht mehr feststellen.[1] [1] Vgl. […]

Marija Bondar und Iwan Ilgow – ermordet in den letzten Kriegstagen 1945

In den letzten Kriegstagen am Nachmittag des 30. Aprils 1945 bzw. in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 1945 kamen in Bilsen auf einem Bauernhof  an der Reichsstraße die beiden russischen Zwangsarbeiter Marija Bondar und Iwan Ilgow gewaltsam ums Leben. Die Tat ereignete sich zu einem Zeitpunkt, als sich das Kriegsende deutlich […]

russische, ukrainische Kriegsgefangene, Helgoland Batterie “Westklippe”

siehe  KARTE, ORTE, HELGOLAND ca. 10 russische ukrainische Kriegsgefangene, halfen hier in der Batterie “Westklippe”  aus und reichten Munition. Die Batterie “Westklippe” wurde beim Bombenangriff vom  18. 4. 1945 direkt getroffen und viele 15-16jährige Marinehelfer sowie einige der Kriegsgefangenen verloren dabei ihr Leben.     Erstellt von A. Friederichs  

Zwangsarbeiterlager „Gastwirtschaft Ostermann“

Im  Zwangsarbeiterlager  „Gastwirtschaft Ostermann.“ in der Straße  Großer Sand 49 von Ferdinand Ostermann  (das Haus wurde 2009 abgerissen)  waren ca. 24 polnische und französische ZwangsarbeiterInnen untergebracht. Das Lager unterstand der NSDAP Ortsgruppe Uetersen. Quelle: ITS Arolsen Dokument 2.2.0.1/0089/0206 „Adressbuch der Elbgegend  1927“  in  Brütt/Scharfenstein: Uetersen und seine Einwohner, Uetersen  1995 erstellt von Volker Sartorti