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Verfolgung

Die Ollnsstraße – eine “Straße des Widerstandes”. Zur Erinnerung an die Prozesse gegen die Antifaschisten Offenborn und andere

Reinhold-Jürgensen-Platz Auf Beschluss des Kulturausschusses wurde 1986 dieser Platz nach Reinhold Jürgensen benannt. Das dazugehörende Denkmal wurde im Dezember 1988 fertiggestellt und eingeweiht. Allerdings: Reinhold Jürgensen hatte nicht hier, sondern in der Mordhorststr. 14 in der Nähe gewohnt. Er war von Beruf Elektriker und einer der führenden Persönlichkeiten der Elmshorner KPD. Als Reichstagsabgeordneter war er […]

Der Kunstmaler Wolfgang Freiherr von Sternenfels und das “Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses”

Personen, die durch wiederholt nonkonformes Verhalten und psychische Auffälligkeiten in Erscheinung traten oder denen man eine Nervenkrankheit nachsagte, wurden nicht nur sozial gemieden, sondern oftmals als unheilbar krank angesehen. Psychische oder geistige Erkrankung wurden hierbei oftmals auf degenerierte Erbanlagen zurückgeführt. Da nach den Vorstellungen der nationalsozialistischen Eugenik und “Rassenhygiene” sich der Mensch in höherwertige und […]

Carl und Henny Just

In der Nähe des Elsensees, hinter dem einstigen Ölwerk, wohnte Henny und Carl Just. Carl Just, geb. 1874 in der Nähe von Stettin, war von Beruf Böttcher und zog 1921 von Hamburg nach Quickborn. Mit seiner 1896 in Hannover geborenen Frau Henny hatte er vier Kinder. Er war ein sehr politischer Mensch und trat bereits […]

Die Vertreibung des Juden Ernst Mayer aus Quickborn

Im April 1940 zog der im NS-Sprachjargon als “Volljude” bezeichnete Ernst Mayer mit seiner “arischen” Frau Amanda Mayer geborene Rohde nach Quickborn-Heide in die Bahnstraße. Die aus Hamburg Zugezogenen bewohnten in der Bahnstraße ein Grundstück , das der Kaufmann Christian Bosch aus Köln am 1. April 1940 von dem Geflügelzüchter Hölser und seiner Frau gekauft […]

Ernst Barlach, Künstler gegen den Krieg

Ernst- Barlach- Geburtshaus Mühlenstraße 1 Hier wurde der Künstler und Dichter Ernst Barlach am 2. Januar 1870 geboren. Barlach, der „Friedenskünstler“ schuf Mahnmale gegen den Krieg. Deshalb wurden seine Werke von den Nazis als „entartet“ bezeichnet und aus Museen und Kirchen entfernt, darunter den an Käte Kollwitz erinnernden Domengel in Güstrow, eine Skulptur am Lübecker […]

Stolperstein Gegen das Vergessen für Heinrich Boschen

Bahnhofstraße 13. Hier wohnte Heinrich Boschen. Jahrgang 1884. Stadtverordneter der SPD. stellvertretender Geschäftsführer der Allgemeinen Ortskrankenkasse Pinneberg. Berufsverbot. Verhaftet im August 1944 bei der “Aktion Gewitter”.  Verschleppt ins KZ Neuengamme. Tot an den Haftfolgen am 4.10.1944. Verlegung eines Stolpersteins gegen das Vergessen durch den Kölner Künstler Gunter Demnig im November 2009.  Patenschaft: Integrierte Gesamtschule Thesdorf […]

Bernd Rosemann, Lehrer in Grönland und Rektor der Volksschule Horst

Bernd Rosemann stammte aus der Lüneburger Heide, wo sein Vater die Familie als Briefträger und mit einer kleinen Landwirtschaft ernährte. Rosemann besuchte die Volksschule in Maschen, dann die Handelsschule in Harburg und legte im Einjährigen-Institut die Obersekunda-Reifeprüfung ab, um dann das Lehrerseminar in Uelzen zu besuchen. Da er im letzten Kriegsjahr 1918 noch eingezogen worden […]

Richard Jürgensen – von zwölf Jahren faschistischer Terrorherrschaft zehneinhalb Jahre in Konzentrationslagern und Gefängnissen

Richard Jürgensen wurde am 25. Mai 1901 geboren. Er war von Beruf Schneidergeselle und ein Bruder des Elmshorner Reichstagsabgeordneten Reinhold Jürgensen (KPD). Richard Jürgensen trat im Jahre 1927 der KPD und der „Roten Hilfe“ (1) bei. 1931 wurde er zum politischen Leiter der „Roten Hilfe” in Elmshorn gewählt. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Organisation 159 […]

Zerschlagung der Gewerkschaften. Das Gewerkschaftshaus als politisches Zentrum der Selbstbefreiung. Neonazis greifen Gewerkschaften wieder an

Zerschlagung der Gewerkschaften durch die Nazis in Elmshorn Auch in Elmshorn besetzten Nazis vor 75 Jahren das Gewerkschaftshaus hier in der Schulstraße. Karl Dreyer, der damalige Gewerkschaftsekretär, bereits im Februar 1933 Opfer faschistischer Schläger, wurde verhaftet, die Post beschlagnahmt und die Konten gesperrt. Johannes Delker, ein ehemaliges Mitglied der KPD, berichtet von damals: „Der 1. […]

Ein STOLPERSTEIN für Paul Warnecke

Am 27. Februar 2007 verlegte der Kölner Künster Gunter Demnig in Quickborn fünf STOLPERSTEINE, die an verstorbene Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Viele Schüler beteiligten sich an der von der Initiative Selbstbewusstes Quickborn angeregten Verlegung. Die Schüler des Dietrich Bonhoeffer Gymnasiums machten sich auf die Spurensuche nach Paul Warnecke und fertigten den unten stehenden Text an. […]