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Stadtvertreter Uetersen

Hinrich Klüver (1887-1965), selbständiger Schlachtermeister, NSDAP-Stadtvertreter und Blockleiter

Frühes Leben Hinrich Klüver wurde 18. April 1887 im Lundener Koog geboren. In Lunden besuchte er zwischen 1893 und 1902 die Volksschule und verließ sie mit dem Abgangszeugnis.[1] Direkt im Anschluss, am 21. April 1905, machte er, ebenfalls in Lunden, seine Gesellenprüfung im Schlachtereigewerbe, die er mit „praktisch gut“ und „theoretisch sehr gut“ abschloss. Zwanzig […]

Wilmar Pentz, Maschinist – gewählter Stadtvertreter, von den Nazis ausgeschlossen

Für R. Däbritz nachgerückter Stadtverordneter für die SPD; wurde am 18.05.1933 in das Amt eingeführt.[1] Durch die „Verordnung zur Sicherung der Staatsführung“ vom 07.07.1933 (RGBl. S. 462) ist die Zuteilung von Sitzen auf Wahlvorschläge der SPD für die Vertretungskörperschaften für unwirksam erklärt worden.[2] Mit Schreiben vom 07.08.1933 teilte der Magistrat ihm mit, dass das Mandat […]

Ernst Fritzsche, Kolporteur – gewählter Stadtvertreter, von den Nazis ausgeschlossen

Am 12.03.1933 gewählter Stadtverordneter für die SPD[1]; wurde am 30.03. in das Amt eingeführt. Durch die „Verordnung zur Sicherung der Staatsführung“ vom 07.07.1933 (RGBl. S. 462) ist die Zuteilung von Sitzen auf Wahlvorschläge der SPD für die Vertretungskörperschaften für unwirksam erklärt worden.[2] Mit Schreiben vom 07.08.1933 teilte der Magistrat ihm mit, dass das Mandat als […]

Hermann Neuenburg (*1883), Kohlenhändler – gewählter Stadtvertreter und Stadtrat, von den Nazis beurlaubt, ausgeschlossen und verfolgt

Geboren am 21.03.1883 in Uetersen. Stadtverordneter, später auch Stadtrat. Seit 1930 Beigeordneter; am 25.03.1933 auf Weisung des Regierungspräsidenten in Schleswig vom Landrat beurlaubt.[1] Am 12.03.1933 gewählter Stadtverordneter für die SPD[2]; wurde am 30.03. in das Amt eingeführt. „Wenige Tage nach dem Verbot der SPD im Juni 1933 wurden am 24. Juni Hermann Neuenburg, zahlreiche SPD-Stadtverordnete […]

Heinrich Wilckens (1892-1956), Schuhmacher – gewählter Stadtvertreter und Stadtrat, von den Nazis beurlaubt, ausgeschlossen und verfolgt

Geboren am 15.02.1892 in Ritscherschleuse, Kreis Stade. „Volksschule, Schuhmacherlehre, nach Ablegung der Prüfung Wanderschaft. 1911 nach Schleswig-Holstein gekommen. Seit 1920 kommunalpolitisch tätig.“[1] Seit 1923 Stadtverordneter (= Stadtvertreter) für die SPD in Uetersen[2], seit 1929 auch Stadtrat[3]; am 25.03.1933 auf Weisung des Regierungspräsidenten in Schleswig vom Landrat beurlaubt.[4] Am 12.03.1933 gewählter Stadtverordneter für die SPD[5]; wurde […]

August Kronberg, Angestellter – gewählter Stadtvertreter, von den Nazis ausgeschlossen und verfolgt

Am 12.03.1933 gewählter Stadtverordneter für die SPD[1]; wurde am 30.03. in das Amt eingeführt. „Wenige Tage nach dem Verbot der SPD im Juni 1933 wurden am 24. Juni .. zahlreiche SPD-Stadtverordnete aus Uetersen und wichtige Partei- und Gewerkschaftsfunktionäre verhaftet und in ein Konzentrationslager gesperrt …“[2] Vom 26.06. bis 03.07.1933 war er im Lager Glückstadt inhaftiert.[3] […]

Peter Andersen (1878-1953), Bäcker – gewählter Stadtvertreter und Stadtrat, von den Nazis beurlaubt

Geboren am 19.05.1878 in Hadersleben.[1] Seit 1923[2] Stadtverordneter (= Stadtvertreter) für die SPD in Uetersen, später auch Stadtrat; am 25.03.1933 auf Weisung des Regierungspräsidenten in Schleswig vom Landrat beurlaubt.[3] 1946 Mitglied im Örtlichen Entnazifizierungsausschuss. 1950/51 Bürgervorsteher der Stadt Uetersen. Gestorben am 11.02.1953 in Uetersen.     [1] Geburts- und Sterbedatum vgl. H. Green, Zur Geschichte […]

Paul Mischke, Zimmerer – gewählter Stadtvertreter, von den Nazis ausgeschlossen

Geboren am 23.01.1891 in Altona.[1] Seit 1924 Stadtverordneter (= Stadtvertreter) für die SPD in Uetersen.[2] Am 12.03.1933 gewählter Stadtverordneter für die SPD[3]; wurde am 30.03. in das Amt eingeführt. „Wenige Tage nach dem Verbot der SPD im Juni 1933 wurden am 24. Juni .. zahlreiche SPD-Stadtverordnete aus Uetersen und wichtige Partei- und Gewerkschaftsfunktionäre verhaftet und […]

Johann Peter Britten (* 21.02.1904 Onsdorf) – von den Nazis verfolgt und in der Haft umgekommen

Gewählter Stadtvertreter 1933 für die KPD. Mehrfache Verhaftung wegen politischer Betätigung. Angeklagter im ersten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.A.), Verurteilung am 13.12.1935 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 6 Jahren Zuchthaus, 6 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht.

Johann Peter Britten (1904-1945) – von den Nazis verfolgt und in der Haft umgekommen

Letzte Meldeadresse von Hans Britten bei seiner Verhaftung am 22.08.1944 und Einweisung in das KZ Neuengamme; wahrscheinlich beim Untergang der Transportschiffe “Cap Arcona” und “Thielbek” am 03.05.1945 in der Neustädter Bucht ums Leben gekommen. Verlegung des 1. Stolpersteines in Uetersen am 02.03.2012.   Erstellt von Erhard Vogt   JOHANN PETER BRITTEN (1904-1945) Er war gewählter […]