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NSDAP

Hinrich Klüver (1887-1965), selbständiger Schlachtermeister, NSDAP-Stadtvertreter und Blockleiter

Frühes Leben Hinrich Klüver wurde 18. April 1887 im Lundener Koog geboren. In Lunden besuchte er zwischen 1893 und 1902 die Volksschule und verließ sie mit dem Abgangszeugnis.[1] Direkt im Anschluss, am 21. April 1905, machte er, ebenfalls in Lunden, seine Gesellenprüfung im Schlachtereigewerbe, die er mit „praktisch gut“ und „theoretisch sehr gut“ abschloss. Zwanzig […]

“Eine Ehrung für alle Zeiten” – Über eine fragwürdige Straßenbenennung

Straßenbenennungen nach Personen sind öffentliche Auszeichnungen und Aufwertungen der betreffenden Person. Die Stadt ehrt die aus ihrer Sicht vollbrachten Leistungen des Namengebers und plaziert hierdurch zugleich ein Vorbild in der lokalen Erinnerungskultur. Dass auch nach der Kapitulation von 1945 in Quickborn weiterhin eine Straße nach Heinrich Lohse benannt blieb, lässt darauf schließen, dass die verantwortlichen […]

Parteiaufbau der NSDAP – Die “Zelle 07″

Eine umfassende “Betreuung” der NSDAP-Parteimitglieder und nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten auch aller übrigen “Volksgenossen” erlangte die NSDAP durch ihren Parteiaufbau mit der Einteilung in Zellen und Blöcken.  Eine Zelle bestand hierbei nach den Parteivorgaben aus vier bis acht Blöcken und ein Block wiederum aus 40 bis 60 Haushalten. Jeder Zelle und jedem Block stand […]

Reichstagswahlen in Friedrichsgabe

In der Zeit der Weimarer Republik konnten die Bürger des Ortes Friedrichsgabe bei 22 Gemeindevertreter-, Kreistags-, Provinziallandtags-, preußischen Landtags- und Reichstagswahlen sowie bei vier Reichspräsidentenwahlen und sechs Volksbegehren bzw. Volksentscheiden ihr Votum abgeben. Als Wahllokal wurde hierbei das Gebäude der Volksschule in der Schulstraße, heute Pestalozzistraße, genutzt. Für die Reichstagswahlen von Mai 1924 bis März […]

Die Gastwirtschaft “Zum grünen Jäger” – Parteilokal der NSDAP-Ortsgruppe Renzel

Die Anfänge der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) in Quickborn lassen sich bis in den November 1928 zurückverfolgen. In dieser Zeit waren die Nationalsozialisten erstmals im Ortsteil Renzel mit einem Stützpunkt vertreten. Vorausgegangen war die erstmalige Gründung eines Gaus der NSDAP in Schleswig-Holstein im März 1925, nachdem die nach dem Hitler-Putsch verbotene Partei wieder ihre Zulassung […]

Rechtsextremisten nach der Kapitulation

Nach der Kapitulation wurde zwar die NSDAP verboten, aber schon bald entstanden wieder neue Parteien, die rechtsextreme Inhalte verbreiteten und an die Traditionslinien der Nationalsozialisten anknüpften. Hierzu gehörte die im Oktober 1949 gegründete „Sozialistische Reichspartei“ (SRP), die sich von der nationalistischen „Deutsche Konservative Partei – Deutsche Rechtspartei“ (DKP-DRP) abgespalten hatte. Die SRP sah ihr vordringlichstes […]

Deichstraße 5 – Ortsbauernführer

Deichstraße 5 in Uetersen war der Sitz des Ortsbauernführers. [1] In machtabsteigender Reihenfolge unterstand er dem Reichsbauernführer R.W.Darré, Landesbauernführer Wilhelm Struve und Kreisbauernführer Heinrich Peters. Es bestand eine Zwangsmitgliedschaft der Bauern, Ziel der Organisation war es, den Selbstversorgungsgrad des Dritten Reiches zu steigern (1932 80%) besonders in den Bereichen Fett, Wolle und Flachs. Produktionsfragen wurde […]

Parteilokal der NSDAP 1930-1945 – Gaststätte „Zur Erholung“

Im Anschluss an eine öffentliche Versammlung am 27.09.1930 wurde in der Gaststätte „Zur Erholung“ die Ortsgruppe der NSDAP von neun Mitgliedern gegründet. [1] Redner war der damalige Halstenbeker Kreistagsabgeordnete und spätere NSDAP-Kreisleiter Ferdinand Schramm (Mitgl. 61010). [2] Die von Karl Berg betriebene Gaststätte wurde zum Parteilokal der NSDAP in Uetersen. [3] NSDAP Ortsgruppe Uetersen war […]

Der “Jungdeutsche Orden”

Zu den völkischen Organisationen, die der NSDAP indirekt den politischen Aufstieg bereiteten, gehörte der Jungdeutsche Orden. Dieser ging aus dem im Januar 1919 gegründeten Freikorps “Offiziers-Companie Cassel” unter Leitung des Hauptmanns Arthur Mahraun hervor, das sich nach dem militärischen Einsatz gegen revolutionäre Arbeiter in Hessen und Thüringen am 17. März 1920 in eine zivile politische […]

Werner Ballauf – vom Rittmeister der Reichswehr zum Generalmajor der Waffen-SS

Im Jahr 1930 zog der “Rittmeister a.D.” Werner Ballauf mit seiner Familie von Hamburg kommend nach Quickborn. Er bezog im heutigen Ohlmöhlenweg Nr. 118 eine Villa. Zu dem Anwesen, das er von dem Landwirt Griese erwarb, gehörten auch Fischteiche und der landwirtschaftliche Betrieb Eichenhof. Wer war dieser neue Zuzügler? Werner Ballauf wurde am 21. September […]