Information zur aktuellen Ansicht

Auf dieser Seite sehen Sie alle Beiträge die mit dem Schlagwort »Friedrichsgabe« verknüpft wurden.

Friedrichsgabe

Presseberichterstattung über die STOLPERSTEIN-Verlegung für Karl Offen (Text und Fotos: Heike Linde-Lembke)

Hamburger Abendblatt, Regionalausgabe Norderstedt, 02.11.2015 Veröffentlichung des Artikels auf dieser Webseite mit freundlicher Genehmigung von Frau Heike Linde-Lembke.

Die Entlassung des Bürgermeisters Willi Bahde 1941

In der Quickborner Straße Nr. 118 befand sich der landwirtschaftliche Betrieb der Familie Bahde. Willi Bahde hatte den Erbhof mit insgesamt ca. 34 Hektar von seinem Vater übernommen. Von den politischen Zielen des Nationalsozialismus überzeugt, schloss er sich der NSDAP an und wurde am 1. Dezember 1931 mit der Mitglieds-Nr. 774.809 in die Partei aufgenommen. […]

Helmut Klute – Sozialdemokrat und Bürgermeister von Friedrichsgabe

Auf dem heutigen Grundstück der Quickborner Straße Nr. 107 hatte der frühere Bürgermeister Helmut Klute einst in seinem Haus gelebt. Klute wurde am 13. Oktober 1877 in Altona geboren und hatte sich als junger Erwachsener im Jahr 1896 der SPD angeschlossen. 1920 kaufte er sich in Friedrichsgabe ein Grundstück und zog hierher. Ab 1929 war […]

Die Durchsuchungsaktionen am 12. August 1933

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden gezielt einzelne politische Gegner inhaftiert, aber auch Massendurchsuchungen in “berüchtigten” Gegenden vorgenommen, um Waffen oder “staatsfeindliche Propagandamaterialien” ausfindig zu machen und ggf. weiterhin bestehende Strukturen der Sozialdemokraten und Kommunisten zu zerschlagen. In einem solchen Zusammenhang fand z.B. am 14. Mai 1933 eine Großrazzia mit hunderten von Polizisten, SA- und […]

Alfred Stamers Bericht an die Beratungsstelle für Wiedergutmachungsansprüche Hamburg vom 27.09.1946

27. September 1946
Schlagwörter , , , , , , , , , | Kommentar schreiben |

Amt für Widergutmachung Hamburg, Akte Alfred Stamer Nr. 081187  

“… entzog sich der Verhaftung durch Erschießen” – Der Tod von Karl Offen

Karl Friedrich Offen war von Beruf Tischler und lebte kinderlos mit seiner Frau Elsa im Apmannsweg 23 in Friedrichsgabe. Er wurde am 3. Januar 1890 in Hamburg geboren und trat 1908 dem gewerkschaftlichen Holzarbeiterverband bei. Im Jahr 1924 wurde er zudem Mitglied der SPD. Mit der Gewerkschaft und der Sozialdemokratie eng verbunden war auch seine […]

Verhaftung eines kommunistischen Blasorchesters

In der damaligen Gastwirtschaft von Gerhard Wüpping in der Ulzburger Straße, heute Gaststätte “Onkel Hannes”, versammelten sich noch nach der Machtübernahme der NSDAP Anhänger der kommunistischen Partei. Um nicht weiter aufzufallen, traten sie als Blasorchester auf, das sich in der Gastwirtschaft zu Proben traf. Im Mai 1933 wurden diese Treffen von den Nationalsozialisten bzw. der […]

Karl Lührs – NSDAP-Ortsgruppenleiter in Friedrichsgabe

Karl Lührs wurde 1891 in Gräpel, Kreis Stade, geboren. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er von 1909 bis 1912 den Militärdienst und nahm als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. 1919 heiratete seine Frau Alma, aus der Ehe gingen vier Kinder hervor. Wie sein in Bönningstedt ansässiger Vater, erlernte auch Karl Lührs das Schlachterhandwerk und […]

Begutachtungsbogen von Karl Lührs

8. August 1933
Schlagwörter , , , , | Kommentar schreiben |

In jährlichen Abständen hatten die NSDAP-Kreisleiter einen vertraulichen Begutachtungsbogen über die NSDAP-Ortsgruppenleiter auszufüllen und der Führungspersonalakte beizufügen. (Quelle: Landesarchiv Schleswig-Holstein, Abt. 352 Itzehoe Nr. 538)..