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Arbeiterbewegung

Die Ollnsstraße – eine “Straße des Widerstandes”. Zur Erinnerung an die Prozesse gegen die Antifaschisten Offenborn und andere

Reinhold-Jürgensen-Platz Auf Beschluss des Kulturausschusses wurde 1986 dieser Platz nach Reinhold Jürgensen benannt. Das dazugehörende Denkmal wurde im Dezember 1988 fertiggestellt und eingeweiht. Allerdings: Reinhold Jürgensen hatte nicht hier, sondern in der Mordhorststr. 14 in der Nähe gewohnt. Er war von Beruf Elektriker und einer der führenden Persönlichkeiten der Elmshorner KPD. Als Reichstagsabgeordneter war er […]

“Sie denkt auch in Zeiten der Not an die Ärmsten der Armen” – die Konsumgenossenschaft “Produktion”

In der Bahnhofstraße Nr. 4, dem heutigen Imbiss, befand sich eine “Verteilerstelle” der Konsumgenossenschaft “Produktion”. Es ist unklar, seit wann die “Produktion” hier ansässig war. Erstmals in der Lokalpresse erwähnt wurde diese in der Bahnhofstraße Ende 1927. Ein Vorläufer der “Produktion”, der “Konsumverein für Elmshorn und Umgegend eG mbH” war in dem Wohnhaus von Carl […]

Wilhelm Heinrich Gadde (* 23.04.1905 Elmshorn), Bäckergeselle

Angeklagter im ersten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.A.), Verurteilung am 13.12.1935 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 6 Jahren Zuchthaus, 6 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht. „.. Gadde ist seit dem Jahre 1932 Mitglied der KPD und der Roten Hilfe. Eine Funktion hat er in der Zeit vor der Machtübernahme – abgesehen von Kurierdiensten – nicht ausgeübt. […]

Max Detlef Wulf (* 15.02.1901 Elmshorn), Vorführer

Angeklagter im ersten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.A.), Verurteilung am 13.12.1935 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 4 Jahren Zuchthaus, 4 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht. „.. Wulf ist nicht Mitglied der KPD gewesen. Er hat aber mit der KPD sympat(h)isiert und ist 1932 Mitglied der Roten Hilfe geworden, woselbst er im Herbst 1932 den Posten des […]

Johann Peter Modrow (* 13.08.1895 Elmshorn), Kohlenhändler

Angeklagter im ersten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.A.), Verurteilung am 13.12.1935 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 4 Jahren Zuchthaus, 4 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht. „.. Modrow ist der KPD im Jahre 1929 als Mitglied beigetreten. Dass er nach der Machtübernahme durch die NSDAP Beiträge für die KPD gezahlt hat, ist nicht festgestellt worden. Er hat […]

Bruno Gregor Weidemann (* 17.01.1912 Elmshorn), Kaufmann

Angeklagter im ersten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.A.), Verurteilung am 13.12.1935 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 2 Jahren und 6 Monate Zuchthaus, 3 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht. „.. Weidemann ist seit 1929 Mitglied der KPD und der Roten Hilfe, hat bis zu seiner Verhaftung an beide Beitrag gezahlt, bei Heinrich und Georg Schädlich, Niedlich und […]

Heinrich Rostock und Martha Rostock, geb. Rave

Der Kinovorführer Heinrich Hinrich Detlef Rostock (* 24.06.1899 Langelohe, jetzt Elmshorn) war Angeklagter im ersten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.A.), Verurteilung am 13.12.1935 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 8 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht. „.. Rostock ist im Jahre 1924 der KPD als Mitglied beigetreten. Er hat bis zu seiner Verhaftung seinen Beitrag […]

Johannes Dietrich Offenborn (* 26.08.1902 Elmshorn), Maschinenbauer

Angeklagter im ersten Offenborn-Prozess (Geschäftsnummer 10.0.Js.143.35.A.), Verurteilung am 13.12.1935 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 8 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Polizeiaufsicht. „Die Tätigkeit Offenborns ist darauf gerichtet gewesen, die Organisation der KPD in Elmshorn und Umgebung aufrecht zu erhalten und sie den neuen Anforderungen entsprechend weiter aufzubauen. … Durch seine Mitwirkung bei […]

Volksküche

Die ersten Suppen- oder Volksküchen entstanden bereits im 18. Jahrhundert in vielen europäischen Städten als öffentliche Einrichtungen und dienten der Essensausgabe an Bedürftige. Sie waren das Gegenstück zu den kirchlichen Armenspeisungen. Als Ende der 1920er Jahre in Quickborn die Arbeitslosigkeit und soziale Not deutlich zunahmen, wurde die Idee der Einrichtung einer Volksküche auch in der […]

31.03.1934: Wilhelm Uhlenbruck – Berufsverbot für einen freien Gewerkschafter. Als Vorsitzender der Seeleutegewerkschaft zwangen ihn die Nazis, seine Stelle aufzugeben

31.03.1934: Wilhelm Uhlenbruck – Berufsverbot für einen freien Gewerkschafter . Als Vorsitzender der Seeleutegewerkschaft in Hamburg wurde er von den Nazis gezwungen, seine Stelle aufzugeben. Wedel, Rissener Chaussee 4: Hier wohnte Wilhelm Uhlenbruck, ehemaliger Rechtsbeistand als Helfer in Steuersachen und Geschäftsführer des „Verbandes Deutscher Kapitäne und Steuerleute der Handelsschifffahrt und Hochseefischerei“  in Hamburg. Bei der  […]