Victor Andersen (1908-1995), Maschinenbauer – von den Nazis verfolgt, angeklagt und verurteilt

Reeperbahn 3, Uetersen Schlagwörter

Geboren 1908 in Uetersen; Sohn von Peter Andersen (1878-1953); gelernter Maschinenbauer; Sozialdemokrat.

In Uetersen haben Sozialdemokraten und Kommunisten im Widerstand auf breiter Grundlage – basierend auf vielerlei persönlichen Freundschaften und der gemeinsamen starken Ablehnung der Nazibewegung – zusammengearbeitet.[1]

Victor Andersen war mit Hans Britten befreundet.[2]

Ende 1934 von der Gestapo verhaftet[3]; Angeklagter im … (Geschäftsnummer …), Verurteilung am …1935 wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu 4 Jahren Zuchthaus; Freilassung 1939.

„Nach Kriegsende wurde Victor Andersen Kreisjugendpfleger und Sportreferent des Kreises Pinneberg“[4]

Victor Andersen ist am 31.05.1995 in Uetersen verstorben. Nach ihm wurde der „Victor-Andersen-Weg“ in Uetersen benannt.

 

 

 

[1] Vgl. H. Diercks, Zum Tode von Viktor Andersen, in: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte (Kiel) Heft 28 (Dezember 1995) S. 71.

[2] Vgl. H. Diercks, das., S. 73.

[3] Vgl. H. Diercks, Zum Tode von Viktor Andersen, in: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte (Kiel) Heft 28 (Dezember 1995) S. 71.

[4] H. Diercks, das., S. 73.

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